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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Filesharing komplett legal

Bei Musicload steht bei vielen MP3s da:

Rechte: unbegrenzt kopieren, unbegrenzt brennen, unbegrenzt abspielen

Nun ja, wenn man für 1,29 € tatsächlich die Rechte zum „unbegrenzt kopieren“ bekommt, dann wäre das tatsächlich mal ein Angebot, für das man getrost ein bisschen Geld ausgeben kann :)

CSS: Feste Spaltenbreite für Navigation

Aus der Kategorie „zu wenig Befehle in CSS und vor allem doofer IE“.

Stark vereinfachtes HTML:

<html>
<body>
<div id="content">
    Lorem Ipsum und lauter so Zeugs…
</div>
<ul id="navigation">
    <li><a href="1.htm">Link 1</a></li>
    <li><a href="2.htm">Zweiter</a></li>
    <li><a href="3.htm">Am Schluss</a></li>
</ul>
<div id="footer">Copyright oder so</div>
</body>
</html>

Problemstellung: Die Navigation soll links neben dem Inhalt stehen, der Footer drunter — egal, was länger ist: der Inhalt oder eben die Navigation. Weitere Bedingung ist, dass der Inhalt keine Breitenangabe bekommt, also weder 75% oder 300px oder sonst was. right und andere CSS-Angaben sind tabu, es soll ja zumindest ansatzweise im IE > 6 dargestellt werden. Und natürlich kein überflüssiger HTML-Code in Form von <div> um die Sache klatschen, die Navigation soll im HTML auf jeden Fall nach dem Inhalt bleiben etc.

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auch mal wieder über YAML gestolpert — ich nutz das Zeugs nicht, ich bastel normalerweise selbst. Dann weiß ich wenigstens, was ich wo hab und weiß auch, dass nicht viel überflüssiges dabei ist. Aber zum Anregungen holen… warum nicht?

Dummerweise hat Yaml zwar was in die Richtung, aber man muss — damit die Lösung funktioniert — immer eine Breite für den Inhalt angeben. Also entweder 75% — was die Navigation zu 25% verdonnert — oder ein Pixelwert, was für den Inhalt gerade überhaupt nicht geht. Aber Navigation mit festem Pixelwert, daneben den Inhalt von festen Pixelwert bis zum rechten Rand geht nicht. position:absolute klappt nicht, wenn die Navigation (oder der Inhalt, je nach Optimierung) kürzer ist — auch keine Lösung also.

Gut, dass ich im Hinterkopf noch die Wikipedia habe, die genau so ein Design umsetzt, das ich mir vorstelle. Aus den vielen CSS-Dateien und HTML-Code mal abstrahiert, was die denn da so machen:

<div style="width: 100%; float: right; margin-left: -150px;">
    <div style="margin-left: 200px;">
        Mitte
    </div>
</div>
<div style="width: 150px;">
    links</div>
<div id="footer“ style="clear: both;">unten</div>

Klappt eigentlich wie's sollte — allerdings ist da oben nun wieder ein unschönes, aus HTML-Sicht betrachtet überflüssiges <div>, was ich eigentlich vermeiden wollte.

Sieht fast so aus, als gäbe es da keine wirklich gute Lösung, oder?

UPDATE Der Fall anders herum ist auch gerade aufgetreten: Ich benötige rechts eine Sidebar, die eine feste Breite hat, links soll sich der Inhalt auf dem restlichen Platz verteilen. Dabei soll die Sidebar nach dem Inhalt im HTML-Code auftauchen; leider lässt sich auch hier ein Extra-Element nicht vermeiden:

<div style="margin-right: 230px;">
    <div style="float: left; width: 100%;">
        Links: Inhalt, beliebig gro&szlig;
    </div>
    <div style="float: right; margin-right: -220px; width: 200px;">
        Rechts: Sidebar, feste Breite
    </div>
</div>

Auch das funktioniert erstaunlicherweise wieder mit dem IE7 ohne spezielle Anpassungen.

D-Link... Support? Keinen Bock.

Irgendjemand eine Ahnung, wie man bei D-Link Support bekommt? Die guten Leute haben scheinbar recht neu so eine Art Self-Service-Portal eingeführt, das wohl technisch noch nicht ganz ausgereift ist.

Login funktioniert erst, nachdem man sich über Passwort Vergessen ein neues Passwort zukommen lässt, anschließend kann man auch schön brav Supportfälle anlegen. Dummerweise ist allerdings nirgends ein Textfeld, in das man Informationen dazu reinschreiben könnte. Es gibt so eine Art Dateieditor, der behauptet „mit dieser Art von Browser“ ginge das nicht, allerdings kann ich die fast leere Datei immerhin herunterladen. Im Internet Explorer 6 klappt nicht mal der Login, ist also auch nicht zu gebrauchen… Im IE7 klappts dann endlich, nachdem man die Seite den vertrauenswürdigen Seiten zugewiesen hat; der Text wird zwar auch angezeigt, kann aber nicht bearbeitet werden.

Waren das noch Zeiten, als nicht jeder Depp irgendwelche komplizierten Dinger bauen musste, sondern einfach auf normales HTML (und vielleicht ein bisschen JavaScript als Formularprüfung) gesetzt wurde…

Mal schauen, ob es bei D-Link irgendwo noch andere Kontaktmöglichkeiten gibt (mal abgesehen von den teuren Servicenummern). Aber zumindest weiß ich jetzt, von welchem Unternehmen ich mir nie Produkte kaufen werde (mal ganz abgesehen davon, dass die Software auf den D-Link-Produkten scheinbar auch nicht die beste ist)…

Google: Böse, egal was es macht...

In Amerika hat sich mal wieder was getan: Google und die US-Verwerter haben sich auf ihr Amended Google Book Settlement geeinigt.

Neu darin ist, dass deutsche Verlage da nun quasi ausgenommen sind. Gut, dass sie da sowieso nie reinwollten und Google böse gewesen wäre, wenn sie einfach deren Bücher „geklaut", „enteignet“ oder sonst was hätten. Siehe bspw. den Heidelberger Appell (nein, sowas muss man nicht unnötig verlinken) oder die Presse.

Dummerweise erhalten sie jetzt aber auch nicht die 60 Dollar pro gescanntem Buch bzw. 63 % Beteiligung am Gewinn. Und wie das halt bei der gelddruckenden Industrie so ist, passt es natürlich wieder nicht:

„Andererseits darf Europa gegenüber Amerika den weltweiten Anschluss bei der Online-Erschließung von Bibliotheksbeständen nicht verlieren“ [Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels]

Ausführlicheres im verlinkten Artikel. Mal schauen, wann sich die entsprechenden Kandidaten lautstark über fehlende Einnahmen beschweren. Die Musik- und Filmindustrie hats vorgemacht, die Printmedien machen allesamt hinterher. Und dann wundert man sich, wenn die sich an so Dinge wie die Vorratsdatenspeicherung klammern (gegen Terroristen? Nö, lieber Grundrechte brechen zum Geld verdienen)…

Update: Bei Heise finden sich erste Reaktionen:

In der Auseinandersetzung um die Digitalisierung von Büchern durch Google erwartet der Verlag Hoffmann und Campe jetzt Vorschläge des US-Unternehmens.

Wie es zu erwarten war: Erst wollte man nicht rein, und jetzt ist man nicht drin — nun soll Google also doch die Bücher wieder aufnehmen. Und natürlich Geld zahlen.

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