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Olympia: Chinesische Tricks und entlarvende Suchmaschinen
Von e7 am 21.08.2008, 20:08 in Niederschmetternde Erkenntnisse
Tags: politik sport olympia feier präsentation behörden china
Bei Spiegel Online gefunden: Der Choreograph Zhang Yimou, für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zuständig, lässt sich über die westliche Welt aus:
Die westlichen Darsteller arbeiteten nur viereinhalb Tage in der Woche, zwei Kaffeepausen am Tag legten sie ein, und dann konnten sie noch nicht mal gerade in Reihen stehen. Und sie gehörten auch noch irgendwelchen Organisationen an.
Nun ja… das mag sicherlich stimmen, aber ist nicht weiter verwunderlich: in China einer Organisation anzugehören ist schon schwierig genug — es gibt ja keine, und wenn, dann höchstens nach dem Motto „die Partei, die Partei hat immer Recht“. Und die Konjunktur wächst halt mit Kinderarbeit und 60-Stunden-Woche schneller als mit einer geregelten Arbeitszeit und Kaffeepausen.
Heise berichtet derweil, dass sich über Google und Baidu Dokumente finden lassen, in der eine chinesische Gold-Medaillen-Gewinnerin wiederholt als erst 14 aufgelistet ist — China allerdings hat ihr einfach mal noch zwei Lebensjahre dazu addiert, um die Teilnahmekriterien zu erfüllen. Und diese Informationen versuchen die Chinesen zu zensieren. Die genaue Geschichte gibts im Blog von Mike Walker.
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