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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Beschäftigungstherapie für Frauen...

Was machen Frauen, wenn sie zu emanzipiert sind? Richtig: Politik. Ob jetzt „hobbymäßig“ wie Alice Schwarzer oder in der EU wie Eva-Britt Svensson (aus Schweden) ist egal. Nur dass Frau Schwarzer nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegt, sondern Frauen, die gerne mal PropagandaZeitschriften lesen.

In einem Bericht von Spiegel Online kann man nun folgende, denkwürdige Zeilen lesen:

Svenssons Argumentation teilte die Mehrheit der Abgeordneten — sie wollen die Hausfrau an Herd oder Waschmaschine aus der Fernsehwerbung verbannen.

Nun ja — ich frag mich bei solchen Zeilen, an welche Alternativen sich die guten Damen und Herren dort in Brüssel dabei denken. Frauen im Anzug, während sie im Maggi-Kochstudio irgendwelche Hasen zubereiten? Oder etwa Männer in Schürze? Oder gar Aliens, grüne Männchen vom Mars?

Dass sowas nicht klappen kann, erkennt man nach kurzem Nachdenken: Im Regelfall ist die Auswahl der Personen in der Werbung auf die Zielgruppe abgestimmt, für die das jeweilige beworbene Produkt gedacht ist — und glaubwürdig muss es auch sein. Dummerweise wird eben aus jenem Grund eine lächelnde Frau in Schürze hinter den Herd gestellt, und aus eben jenem Grund werden auch probiotische Jogurt-Drinks immer von der Mama beworben. Ich als Mann würde beispielsweise meine Kinder nie zwingen, probiotische Drinks in der Schule zu trinken bzw. überhaupt diese kleinen Flaschen mit noch weniger Inhalt überhaupt transportieren — zumal diese ja preislich auch nicht gerade interessant sind. Und meine Figur ist mir nun mal auch nicht so wichtig wie anderen Personen.

Aber der Spaß geht ja noch weiter:

Die Abgeordneten betonten positive Auswirkungen von Quoten für den Anteil von Frauen auf Managerposten und an Hochschulen.

Den Satz muss mir mal einer erklären: Es gibt eine Quote (in der Regel Mindestquote), sprich, es muss eine gewisse Zahl an Frauen in bestimmten Jobs sein, und dann wird die „positive Auswirkung“ betont (so in der Art „Juhu, es gibt mehr Frauen an Spitzenpositionen“)? Wenn man an einer Straße ein rotes rundes Schild mit 50 aufstellt und eine Radarfalle daneben — betone ich dann die positive Auswirkung der Geschwindigkeitsbegrenzung, nur weil die Autos jetzt durchschnittlich 55 km/h fahren statt wie vorher 100 km/h? Sehr dürftig.

Insgesamt mal wieder eine Aktion, die ins Bild der Umerziehung der Männer zu Frauen passt, und mal wieder die Benachteiligung der Männer vorantreibt. Echte Emanzipation würde nämlich auch Männerparkplätze nahe am Eingang einrichten (faul wie ich bin, sind mir irgendwelche Frauenparkplatz-Schilder sowieso egal) und eine Mindesquote für Männer in Pflegeberufen festlegen. Für alle Frauen, die sich jetzt durch mein Posting angegriffen fühlen — hier ein äußerst empfehlenswerter Artikel bei Focus Campus: Studenten-Mobbing — Allein unter Frauen.

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