Über dieses Blog...
Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.
Feeds
Interessant gefunden? Mitlesen? Vollständige Beiträge per Feed.
Zur Weiterverarbeitung oder zum Einbauen für Ihre Homepage: CSV, JavaScript
Tag-Cloud
Durchsuchen
Kategorien
Beschäftigungstherapie für Frauen...
Von e7 am 03.09.2008, 18:23 in der Kategorie Krasse Aktionen mit den Tags sinnlos politik eu gender mainstreaming emanzipation frauen. Kompletten Eintrag zeigen
Was machen Frauen, wenn sie zu emanzipiert sind? Richtig: Politik. Ob jetzt „hobbymäßig“ wie Alice Schwarzer oder in der EU wie Eva-Britt Svensson (aus Schweden) ist egal. Nur dass Frau Schwarzer nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegt, sondern Frauen, die gerne mal PropagandaZeitschriften lesen.
In einem Bericht von Spiegel Online kann man nun folgende, denkwürdige Zeilen lesen:
Svenssons Argumentation teilte die Mehrheit der Abgeordneten — sie wollen die Hausfrau an Herd oder Waschmaschine aus der Fernsehwerbung verbannen.
Nun ja — ich frag mich bei solchen Zeilen, an welche Alternativen sich die guten Damen und Herren dort in Brüssel dabei denken. Frauen im Anzug, während sie im Maggi-Kochstudio irgendwelche Hasen zubereiten? Oder etwa Männer in Schürze? Oder gar Aliens, grüne Männchen vom Mars?
Dass sowas nicht klappen kann, erkennt man nach kurzem Nachdenken: Im Regelfall ist die Auswahl der Personen in der Werbung auf die Zielgruppe abgestimmt, für die das jeweilige beworbene Produkt gedacht ist — und glaubwürdig muss es auch sein. Dummerweise wird eben aus jenem Grund eine lächelnde Frau in Schürze hinter den Herd gestellt, und aus eben jenem Grund werden auch probiotische Jogurt-Drinks immer von der Mama beworben. Ich als Mann würde beispielsweise meine Kinder nie zwingen, probiotische Drinks in der Schule zu trinken bzw. überhaupt diese kleinen Flaschen mit noch weniger Inhalt überhaupt transportieren — zumal diese ja preislich auch nicht gerade interessant sind. Und meine Figur ist mir nun mal auch nicht so wichtig wie anderen Personen.
Aber der Spaß geht ja noch weiter:
Die Abgeordneten betonten positive Auswirkungen von Quoten für den Anteil von Frauen auf Managerposten und an Hochschulen.
Den Satz muss mir mal einer erklären: Es gibt eine Quote (in der Regel Mindestquote), sprich, es muss eine gewisse Zahl an Frauen in bestimmten Jobs sein, und dann wird die „positive Auswirkung“ betont (so in der Art „Juhu, es gibt mehr Frauen an Spitzenpositionen“)? Wenn man an einer Straße ein rotes rundes Schild mit 50 aufstellt und eine Radarfalle daneben — betone ich dann die positive Auswirkung der Geschwindigkeitsbegrenzung, nur weil die Autos jetzt durchschnittlich 55 km/h fahren statt wie vorher 100 km/h? Sehr dürftig.
Insgesamt mal wieder eine Aktion, die ins Bild der Umerziehung der Männer zu Frauen passt, und mal wieder die Benachteiligung der Männer vorantreibt. Echte Emanzipation würde nämlich auch Männerparkplätze nahe am Eingang einrichten (faul wie ich bin, sind mir irgendwelche Frauenparkplatz-Schilder sowieso egal) und eine Mindesquote für Männer in Pflegeberufen festlegen. Für alle Frauen, die sich jetzt durch mein Posting angegriffen fühlen — hier ein äußerst empfehlenswerter Artikel bei Focus Campus: Studenten-Mobbing — Allein unter Frauen.
Einheitsbrei
Von e7 am 03.09.2008, 16:22 in der Kategorie Niederschmetternde Erkenntnisse mit den Tags killerspiele china zensur unfähig beckstein wahlkampf bayern csu. Kompletten Eintrag zeigen
Gerade bei focus.de gelesen und im Hinblick auf Bayern nur fast treffend (100 % aller Stimmen hat die CSU ja glücklicherweise nicht):
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei: „Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.
Diese Aussage kommt von Hans-Peter Uhl (CSU) — und CSU als Stichwort bedeutet wieder einmal mehr: anständige Bayern sollten die CSU wählen, und wer gegen Kinderpornos, Gewalt in den Medien, Killerspiele usw. ist, sowieso. Bei Beckstein gibt es keine Probleme mehr mit den Arbeitsplätzen, im Kampf gegen den Terrorismus hat er ebenfalls geniale Ideen, und auch sonst weiß Beckstein genau, wie er künftige Wähler geschickt ködert. Dabei vergisst er auch nicht, sich zum Wohle der von ihm betreuten Unternehmen einzusetzen (Beckstein sitzt im Aufsichtsrat des Nürnberger Flughafens).
Kommen wir zurück zum China-Vergleich: Ein CSU-Politiker will also alles zensieren, was der Regierung nicht passt, wenn ein eingesetzter Leistungsträger nicht passt, wird mit verschiedenen Mittelchen nachgeholfen. Mal schauen, wann der erste Wahlbetrug aufgedeckt wird (sofern nicht durch den geschickten Einsatz von Wahlmaschinen verhindert).
Dumm nur, dass die SPD sich durch verschiedene politische Einstellungen (Hartz IV, Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht…) ebenfalls (und häufig zusammen mit der CSU/CDU) disqualifiziert hat, die FDP und die Grünen sowieso ihren „großen Schwesterparteien“ nachplappern.
Zusammengefasst...
Von e7 am 03.09.2008, 13:35 in der Kategorie Das tägliche Leben mit den Tags sinn des lebens negativ hosteurope giraffe cookies datenschutz performance browserkrieg chrome browser google. Kompletten Eintrag zeigen
Schlechter Hoster
Nachdem wegen der Datenschutz-Panne bei Beate Uhse ziemlich viele Seiten (unter anderem Heise, Focus, Spiegel, gulli) auf die Seite von Daniel Grosse verlinkt hatten, hat HostEurope dessen Webspace einfach mal deaktiviert. Im Blogeintrag steht auch was zum inkompetenten Support und allgemein dem Krisenmanagement. Fazit: HostEurope als Negativ-Beispiel merken.
Gute Frage
Wer schon immer mal wissen wollte, was der Sinn des Lebens einer Giraffe ist, findet in einer Frage bei Yahoo Clever die Antwort — oder auch nicht. Läuft noch drei Tage, mal schauen, was sich so noch ansammelt.
Neuer Browser
Google hat einen neuen Browser. Basierend auf KTHML/Webkit soll er angeblich ziemlich sicher sein, jedes Tab in einen eigenen Prozess auslagern usw. Immerhin überzeugt er im Vergleich zu anderen Browsern, insbesondere dem IE. Ein Test bei Gulli offenbart.
Schwer auf Ajax und JavaScript beruhende Webseiten wie Google Mail oder diverse webbasierte Feedreader fühlen sich „direkter“ an und laden merklich schneller. […] Chrome brauchte mit 1461 Millisekunden nur die Hälfte der Zeit des zweitplatzierten Firefox 3.0.1 mit 2945 ms für die aufwendigen Berechnungen. Danach folgten Safari 3.1.2 mit 3339 ms vor Opera 9.52 (3715 ms) und dem einsam abgeschlagenen IE7 mit 27707 ms.
Wenn man jetzt noch die Zahl der Threads anguggt:
Eine weitere Achillesferse vom Internet Explorer 8 ist die hohe Zahl an parallelen CPU-Threads, in der Testumgebung bis zu 171, im Vergleich zu maximal 29 im Firefox 3.0.1 und in der Spitze 65 beim IE7.
Nun, mit SeaMonkey dürfte ich da dann gar nicht mal so schlecht liegen :)
Eine genaue Analyse von Chrome findet man in einem auch von Gulli verlinkten Blogeintrag von Matt Cutts. Es werden keine persönlichen Daten übertragen, wenn man mal von Eingaben in die Adresszeile (für die Suche) absieht. Wer keine personalisierten Dienste von Google wie Mail oder Docs verwendet, dürfte damit ganz gut auskommen, wenn er denn die entsprechenden Funktionen verwenden muss/möchte/will. Alle anderen sollten natürlich darauf verzichten oder den Code modifizieren. Das kann man auch in unabhängigen Quellen nachlesen, wie z. B. beim Datenschutzbeauftragten. Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt:
Qualitativer Journalismus
In eben jenem Blogeintrag findet sich auch ein Zitat aus einem Spiegel-Artikel:
Geradezu verblüffend schnell läuft der Seitenaufbau; hier kommt tatsächlich kein Rivale mit.
Mein Browser zeigt Seiten — sofern es die Internetverbindung bzw. der Server auf der anderen Seite hergibt — ebenfalls verblüffend schnell an. Interessanter ist allerdings das hier:
YouTube fühlt sich mit Chrome an, als säße man vor einem Fernseher — es gibt kaum noch eine Wartezeit nach dem Klick auf ein Video.
Dafür gibt es nur zwei Erklärungsmöglichkeiten: Entweder haben die beim Spiegel überhaupt keine Ahnung, oder YouTube liefert für den Chrome-Browser andere Serveradressen aus, die schneller Daten liefern. Werd ich wohl ausprobieren müssen…
Merkwürdige Werbekampagne
Wenn wir grad schon bei Google waren, kommen wir zum Gegenteil: datenschutz-ist-buergerrecht.de. Dort wird man begrüßt mit interessanten Informationen:
Schön, dass mal wieder jemand aus Selbitz vorbeischaut. … Interessant: Du benutzt … Mozilla 1 als Browser. … AS3320 Deutsche Telekom AG-Netz kann problemlos Deine Identität ermittelt werden.
Huch? AS3320? Nie gehört. Selbitz? Nun ja, mit viel gutem Willen kann man das unter „er hat sich bemüht“ einordnen. Interessanter ist die Behauptung, ich würde Mozilla 1 verwenden — SeaMonkey 2 Alpha träfe es besser (ich wollte doch sowieso mal wieder einen kreativen User-Agent einstellen). Auch wenn mir der technische Hintergrund klar ist, fehlgeschlagen ist die Werbeaktion dennoch.
Interessant ist dann allerdings noch, dass man den dort angebotenen Datenschutztest scheinbar nicht machen kann. Zumindest nicht, wenn Cookies nicht aktiviert sind, was erstens nicht erwähnt wird und zweitens bei einer Datenschutz-Seite auch nicht gerade gut kommt :)
Alle Nachrichten finden Sie im Archiv.
© 2001 - 2010 by e7o.de; powered by e7cms. XHTML Strict für gute Browser.