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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Stop spamming?

In einem von mir betreuten Gästebuch gefunden, in das sich eigentlich recht selten Spam verirrt (wohl die Glückstreffer, wenn das Feld mit display: none; mal grade nicht ausgefüllt wird):

If you want to stop spamming of your forum, send your URL here: stopforumspam(at)gmail.com or post comment here: stopforumspam(dot)blogspot(dot)com
Append your site to antispam black list of autosubmitter software. It's FREE!

Ich find's interessant. Im „verlinkten“ Blog findet sich tatsächlich ein Eintrag (von heute):

Hello! Help us to stop annoying forum spam. Append your site to black list of autosubmitting software. We send your site to authors of XRumer, Allsubmitter and etc.

Jetzt ist es natürlich eigentlich naiv zu glauben, dass das wirklich funktioniert — normalerweise soll man ja auf Spam nicht unbedingt antworten. Einfach löschen und gut.

Allerdings bin ich in diesem Fall am überlegen, ob man da vielleicht nicht doch mal was mit einem Honeypot probieren sollte. Lässt sich ja relativ schnell anonym genug machen… Oder hat das schon jemand probiert (wohl zeitlich unwahrscheinlich) oder ähnliche Aktionen miterlebt?

The Pirate Bay: Anklage halbiert

Ich zitiere Die Ärzte aus ihrem Song Jag älskar sverige!

Wie gerne würd ich jetzt in Schweden sein,
weil jeder Schwede lacht und singt,
und pausenlos das Tanzbein schwingt,
bei 40 Grad und Sonnenschein

Wie bei der taz zu lesen ist, haben die Schweden — und die Welt allgemein — wirklich Grund, das Tanzbein zu schwingen und zu lachen:

Der zweite Prozesstag im Stockholmer Prozess gegen die Administratoren des BitTorrent-Trackers „Pirate Bay“ begann mit einer Sensation. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, am Mittwoch eine Hälfte ihrer Anklage fallen lassen zu wollen.

Hätte man halt Experten einsetzen müssen, statt auf Drängen der Rechteverdreher mit aller Gewalt einen Prozess durchziehen zu wollen. Unter anderem hat die Staatsanwaltschaft einfach alle Klicks auf Downloadlinks auf der PirateBay-Seite gleichgesetzt mit der Anzahl der entstandenen Raubkopien. Dass TPB auch Dateien anderer Tracker listete, war durchaus eine Überraschung für die Staatsanwaltschaft. Folge davon:

Übrig ist jetzt nur noch der Teil der Anklage, in der „Pirate Bay“ vorgeworfen wird, überhaupt Torrent-Dateien bereitgehalten zu haben.

Währenddessen in Deutschland: Experten warnen inzwischen fast jeden Tag vor Netzsperren (Kinderporno, Terrorismus und inzwischen auch Urheberrecht) und werden nicht gehört. Im Gegenteil: Die Warnungen werden gezielt zur Wahlkampfpropaganda genutzt (wie eigentlich das ganze Sperrvorhaben) und als „verantwortungsloses Störfeuer“ abgetan. Schade, dass das in Deutschland lediglich zu einer in der Praxis unwirksamen, aber China-Firewall-ähnlichen Regelung führen wird („Vom Kommunismus lernen heißt siegen lernen“ und so) und nicht gleich durch ein Gericht und die Medien aufgebauscht werden kann (höchstens, wenn das BVerfG ein Machtwort spricht — aber bei Dummheit sind die ja leider nicht zuständig).

Lassen wir uns überraschen, wie sich der TPB-Prozess fortsetzt. Wäre ja auch schade um den schönen Tracker… Wo wir gerade dabei sind: Ich lade auch gerade einen Torrent im Hintergrund, ich böser Raubmordkopierer. Es ist sogar die einzige Möglichkeit, die Dateien zu beziehen… Dumm nur, dass das ausgerechnet fast direkt von den USA gefördert wird: Blue Marble — die hohen Auflösungen sind alle über Torrents zu erreichen.

Google Doodle Valentinstag

Das hier war wohl ein Versuch:

Im Moment verlinkt die Google-Startseite auf eine valentines09v2.gif, wenn man das v2 entfernt, kommt eben jenes Logo.

Wolfgang Schäuble: Der Gewinner

Was mich wundert ist, dass im Google-Cache bisher erst 26 Seiten mit dem MD5-Hash von Wolfgang S. Passwort aufzufinden sind… Deshalb auch von mir ein Post dazu: 39e8c8f7eeec9f73f7627154fb50f128.

Was mich gerade irritiert ist folgender Abschnitt im Heise-Artikel:

Sie konnten offenbar über eine spezielle URL die Konfigurationsdatei localconf.php abrufen. Erschwerend hinzu kam, dass sich der dort abgelegte Passwort-Hash für die Administration via Google auffinden und somit leicht knacken ließ.

Da soweit ich das überblicke die Zugangsdaten für die Administration (inklusive der Passwörter) in der Datenbank liegen, kann man doch mit dem Passwort in der localconf.php an sich nicht viel anfangen? Oder sind die etwa doppelt vergeben?

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