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Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.
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Bundestag und die Technik...
Von e7 am 27.05.2009, 13:04 in der Kategorie Kopfschüttelnd... mit den Tags technik berlin politik bundestag. Kompletten Eintrag zeigen
Der Stream zur Anhörung zwecks Netzzensur wurde pünktlich gekillt — weil ja im Livestream nun die Bundestagssitzung kommt (Schallschutzmauern und so). Um's mal mit einem Zitat aus Twitter zu sagen:
Na sowas: Schluss mit #Zensursula TV, weil eine andere Übertragung ansteht? Der Bundestag hat halt nur einen TV-Kanal im Internetz #auweia
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, höchstens noch der Hinweis auf das ebenso technisch toll umgesetzte Petitionssystem. Und dass die Bundestagssitzung fast so viele Politike vorweißen kann wie die Anhörung Experten hat? Politiker, einfach nur faul.
FT: Hasbro fordert Einstellung der aktuellen US-Aussenpolitik
Von e7 am 11.10.2008, 20:24 in der Kategorie Kopfschüttelnd... mit den Tags lobby freiheit statt angst berlin stasi vds demonstration hasbro. Kompletten Eintrag zeigen
Gefunden in einem Heise-Kommentar — hier mal im Volltext, weil's so passend ist:
Die US-amerikanische Kanzlei Patachon Pat & Tyler fordert von der US-Regierung die Einstellung ihrer derzeitigen Weltpolitik, da diese vom Konzept her dem Brettspiel Risiko zu sehr ähnelt. Insbesondere das Ziel, die Welt komplett oder Teile davon zu erobern, sei eindeutig ein Plagiat von „Risiko“.Aber auch der Ansatz, mittels Würfeln (den aus Tarngründen so genannten „Wahlcomputern“) aller vier Jahre die Geschehnisse neu zu beeinflussen, erregt offenbar das Ärgernis der Spieleschmiede.
Das unnachgiebige Vorgehen überrascht etwas, da auch andere Länder, z. B. Deutschland, dieses Konzept verfolgen, wie etwa durch die Interpretation des Krieges in Afghanistan als „Verteidigung“.
11. Oktober 2008 19:54 by MAILER-DAEMON
Während sich also 50.000 besorgte Bürger bei strahlendem Sonnenschein in Berlin und unzählige Bürger rund um die Welt Gedanken machen bzw. ihrer Meinung zur DDR-Politik Ausdruck verleihen, hat Hasbro also nix anderes zu tun, als lieblos ein paar OpenSource-Nachbauten ihres Spiels zu bekämpfen. Aber wer solche Mails schreibt, dürfte sich bald dem Schicksal gewisser anderer Industrien anschließen, die nur auf Klagen und Lobbyarbeit aussind und dabei vergessen, ihre Einnahmequellen zukunftstauglich zu gestalten. Dass der Bundestrojaner dafür eingesetzt wird, illegal raubkopierte OpenSource-Risiko-Nachbauten aufzuspüren, dürfte dann wohl auch nicht mehr lange dauern. Und natürlich wird beim dritten Verstoß (=spielen) der Computer beschlagnahmt.
Noch ein Wort zur Demo — gefunden bei fefe:
An der Bushaltestelle fragte mich eine gepflegte ältere Dame (offensichtlich eine Touristin, die zur Reichstagskuppel wollte), was denn das für ein Geschrei sei (die Lautsprecherreden von der Abschlußveranstaltung), und als ich ihr erzählte, dass das deine Demo gegen den Überwachungsstaat war, meinte sie, na das sei ja auch mal Zeit, das würde ja immer schlimmer, sei ja schon wie im Osten, die ganzen Telefonate und so. Da war ich erst mal sprachlos :-)
Wenn man solchen Leuten jetzt noch klar machen könnte, dass man dazu andere Parteien wählen muss als die, die sich in den Regierungen (oder scheinheilig in der Demo (FDP, Grüne)) tummeln, wäre doch alles in Butter.
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