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Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.
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Nur halbe Vorstellung im Kino - dank Kopierschutz
Von e7 am 10.11.2008, 00:15 in der Kategorie Das tägliche Leben mit den Tags james bond bukarest panne abbruch vorstellung kino kopierschutz drm. Kompletten Eintrag zeigen
Keine neue Erkenntnis ist, dass ein Kopierschutz, welcher Art auch immer, nur legalen Anwendern Probleme macht. So auch in Bukarest geschehen: In der Vorpremiere des neuen James Bond-Files „Ein Quantum Trost“ ging mitten in der Vorstellung das Licht aus. Warum? Ganz einfach: Die Passwörter zum Abspielen des Films waren nur bis 22 Uhr gültig und sollten eigentlich nur am Filmstart geprüft werden. Dumm nur, dass dann ein gefüllter Kinosaal vor einer weißen Leinwand saß.
Typischer Abspielschutz halt — und sich dann wundern, wenn keiner mehr das Zeugs kauft. DVDs und CDs laufen ja heute größtenteils schon nicht mehr (DVD am Rechner abspielen? Böse! — Dann halt nicht…); Computerspiele stellen ihren Dienst ein, nur weil so was wie DaemonTools oder ein Debugger läuft oder grad keine Internetverbindung vorhanden ist (auch hier wieder: es trifft nur die legal gekauften Spiele — also kein Geschäft), Downloadshops setzen auf DRM (noch nie was von Linux gehört? Oder von Wal-Mart, MSN Music (ja, die Erfinder des „Plays for sure“) oder Yahoo Music?) oder Wasserzeichen (erhebliches Risiko für Käufer (Diebstahl von Notebook/MP3-Player, Trojaner…)) und übernehmen die Preise 1:1 aus der realen Welt… BluRays sind teuer und es gibt keine (offene) Software für Linux, Möglichkeit Hardware unbrauchbar zu machen (Player-Revocation bei BluRay)…
Petzen und Bestechen ist ja auch viel einfacher als die Wünsche der Kunden zu berücksichtigen oder zumindest ein ordentliches Angebot auf die Beine zu stellen (was spricht gegen weniger Bestechungsgeld, weniger Geld für Kopierschutz (Lizenzen) oder weniger Geld für überflüssige Aktionen etc. und dafür günstigere Preise?)
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