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Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.
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Die Softwareentwicklung...
Von e7 am 23.08.2008, 16:59 in der Kategorie Das tägliche Leben mit den Tags schäuble vds werbung datenschutz geschichte prügel fair olympia e7o.de sql programmierung software. Kompletten Eintrag zeigen
Die Softwareenticklung ist schon eine Wissenschaft für sich… nach und nach tauchen immer mehr Fehler im CMS auf: hier mal ein vergessener Datenbankeintrag, der zwar lokal vorhanden ist, ich aber nicht mit auf den Server übernommen habe — und somit keine JOIN-Abfragen in der Datenbank funktionieren (deshalb wurden auch keine Kommentare angezeigt), ganz neue Erkenntnisse mit den Umlauten in XML (man muss es mal gehört haben: XML an sich unterstützt nur ganz wenige Entities — mit ü und so hat man da keinen Erfolg), und die Tipparbeit, um die Funktionen allgemein ins Blog zu basteln… Programmieralltag pur :) Gepaart mit dem noch namenslosen Gesetz (Murphy's Law erstreckt sich glaube ich nicht so weit), dass man — wenn man eigentlich Ferien/Urlaub (oder bei den älteren Menschen Rente) hat, zu noch weniger Dingen kommt, weil der Terminkalender noch voller ist, schon ein echter Knochenjob :)
Da kann man durchaus schon mal ne Tracht Prügel verdienen, wie der Typ hier — immerhin war er ja auch weit geflogen (via TP). Aber Reiseerfahrung hat er, und Niederlagen musste er auch schon oft einstecken:
Wenn wir gleich schon mal dabei sind — andere haben ja durchaus auch so ihre Schläge verdient oder zumindest den Orden für's Blitzdenken. Heute bei Heise gelesen:
„Wenn wir die Verbraucher anders vor kriminellen Machenschaften nicht schützen können, müssen wir überlegen, ob wir den Handel mit persönlichen Daten generell verbieten“
Ach ne, welch Erkenntnis. Jeder, der zumindest ein bisschen nachdenken und sich mit der Sache beschäftigen würde, hätte dies gleich als erstes vorgeschlagen — das ist nämlich verbraucherfreundlich und zudem die einfachste Möglichkeit. Der Blitzdenker-Orden geht deshalb im Speziellen an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos von der CSU. Im Rahmen dessen auch gleich noch ein Zitat aus dem Heise-Artikel:
Die Pläne von Innenminister Schäuble für ein zentrales Melderegister haben nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) kaum noch Chancen.
Schön, wird doch immer besser. Dann gibt's nur noch so Kleinigkeiten wie die Fluggastdaten, Mautdaten, Steuer-ID und wie sie sich alle nennen mögen. Neulich im Netz gesehen und gespeichert (auf den Seiten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung konnte ich das Bild leider nicht wiederfinden) ein Werbebanner, den ich mir schon mal vormerke als Kandidat für die beste Idee des Jahres:
Aus diesem Anlass noch ein Hinweis an alle, die am 11. Oktober in Berlin oder Umgebung sein werden: „Freiheit statt Angst 2008“ — eine Demo, die sich lohnt.
Olympia: Chinesische Tricks und entlarvende Suchmaschinen
Von e7 am 21.08.2008, 20:08 in der Kategorie Niederschmetternde Erkenntnisse mit den Tags politik sport olympia feier präsentation behörden china. Kompletten Eintrag zeigen
Bei Spiegel Online gefunden: Der Choreograph Zhang Yimou, für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zuständig, lässt sich über die westliche Welt aus:
Die westlichen Darsteller arbeiteten nur viereinhalb Tage in der Woche, zwei Kaffeepausen am Tag legten sie ein, und dann konnten sie noch nicht mal gerade in Reihen stehen. Und sie gehörten auch noch irgendwelchen Organisationen an.
Nun ja… das mag sicherlich stimmen, aber ist nicht weiter verwunderlich: in China einer Organisation anzugehören ist schon schwierig genug — es gibt ja keine, und wenn, dann höchstens nach dem Motto „die Partei, die Partei hat immer Recht“. Und die Konjunktur wächst halt mit Kinderarbeit und 60-Stunden-Woche schneller als mit einer geregelten Arbeitszeit und Kaffeepausen.
Heise berichtet derweil, dass sich über Google und Baidu Dokumente finden lassen, in der eine chinesische Gold-Medaillen-Gewinnerin wiederholt als erst 14 aufgelistet ist — China allerdings hat ihr einfach mal noch zwei Lebensjahre dazu addiert, um die Teilnahmekriterien zu erfüllen. Und diese Informationen versuchen die Chinesen zu zensieren. Die genaue Geschichte gibts im Blog von Mike Walker.
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