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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Die digitale Todesstrafe

Heute gibt's zweimal das Thema Todesstrafe — und zwar nicht in Amerika, beim großen change-Typ, der sich ja ganz wohl damit fühlt und die prima findet, sondern bei uns in Europa. Die alte, also analoge Todesstrafe wird mit dem Lissabon-Vertrag eingeführt werden. Dazu ein altes Interview von 2005 mit Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, jemand, der wirklich Durchblick hat.

Zugegebenermaßen ist das Interview schon etwas älter, passt aber gerade zur anderen Todesstrafe (und allgemein immer) — der Internetsperre. Bei netzpolitik.org hab ich einen passenden Begriff dazu gelesen: „Digitale Todesstrafe“. Ich weiß zwar nicht, warum mir der Begriff nicht schon eher über den Weg gelaufen ist, aber selbst Google findet unter 100 Ergebnisse dazu.

Ich habe den Begriff gerade gefunden — und wie ich finde, passt der wie die Faust auf's Auge. Er ist kein falsches Marketing-Geblubber wie „Raub"kopie oder „Diebstahl“ statt Urheberrechtsverletzung, sondern untertreibt es in die andere Richtung. Eine Internetsperrung hat ja nicht nur Auswirkungen auf das Leben des Gesperrten, sondern auch auf alle anderen, die den Anschluss ebenfalls mit nutzen (Familie, WG, Firma…) Vielleicht wäre so was wie „Digitale Kollektivtodesstrafe“ fast noch besser.

Schauen wir mal, ob wir den Begriff „Digitale Todesstrafe“ bekannt gemacht kriegen. Ich werde ihn wohl öfter gebrauchen.

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