Über dieses Blog...

»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

Feeds

Interessant gefunden? Mitlesen? Vollständige Beiträge per Feed.

RSS-Feed RSS 2, Atom

Zur Weiterverarbeitung oder zum Einbauen für Ihre Homepage: CSV, JavaScript

Durchsuchen

Tipp: AND & && OR | || XOR - ! NOT ( )

Archiv

Einträge im März 2010
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031
Beiträge im Archiv zeigen

Elektronisches Display in herkömmlicher Zeitschrift

Das US-Magazin Esquire scheint es auf Modernität anzulegen: Sie möchten ihre Jubiläumsausgabe mit einem elektronsichen Display versehen. Ziel der ganzen Aktion: Die Zeitschrift soll im Regal stehen und den Satz „the 21st Century Begins Now“ blinkend anzeigen. Jawohl, blinkend. Alle, die sich in den letzten Jahren über die zunehmende Seltenheit von <blink> gefreut haben, dürfen sich nun auf aggressive Werbung in den Läden einstellen, sollte das zur neuen Mode werden.

Den Werbeagenturen dürfte es gefallen, haben sie doch was neues, was sie ihren gut zahlenden Kunden andrehen können, und vermutlich wird es ähnlich wie <blink> in den 90ern die BWLer in Scharen anlocken. Andererseits ist es glücklicherweise bis heute nicht üblich, dass Printprodukte Töne von sich geben, wenn man mal von verschiedenen Glückwunschkarten absieht. Hoffen wir, dass der Markt dafür nicht groß genug ist (man stelle sich nur mal einen Zeitschriftenladen mit dem Playboy neben Auto- und Gamerzeitschriften vor).

Mustergültiges Software Engineering

Es gibt schon merkwürdige Dinge in der Softwareentwicklung. Gerade beim Googlen darauf gestoßen (die Daten sind übrigens sowieso über das Gästebuch einsehbar):


<?php
$datum[] = „12:00 — 03.10.2006";
$name[] = „Belinda";
$email[] = „info@…";
$pageurl[] = „http://";
$text[] = „Hallo, …";
$datum[] = „13:28 — 26.09.2006";
$name[] = „…";
$email[] = „…";
$pageurl[] = „http://…";
$text[] = „…";

Und so weiter. Da wundern mich die Spam-Probleme ehrlich gesagt auch nicht mehr, wegen denen das Gästebuch geschlossen wurde. Die Kommentare deuten ja drauf hin.

Immerhin stehen da keine IP-Adressen, Passwörter oder andere geheime Informationen drin, und wenn es mehr Daten wären, könnte ich es machen wie Wiso. Die haben eine Datensammlung genutzt und über 56.000 Werbemails für ihre Sendung verschickt — inklusive dem Medienrummel. Möchte gar nicht wissen, wie viele Zuschauer da einschalten.

Die Softwareentwicklung...

Die Softwareenticklung ist schon eine Wissenschaft für sich… nach und nach tauchen immer mehr Fehler im CMS auf: hier mal ein vergessener Datenbankeintrag, der zwar lokal vorhanden ist, ich aber nicht mit auf den Server übernommen habe — und somit keine JOIN-Abfragen in der Datenbank funktionieren (deshalb wurden auch keine Kommentare angezeigt), ganz neue Erkenntnisse mit den Umlauten in XML (man muss es mal gehört haben: XML an sich unterstützt nur ganz wenige Entities — mit &uuml; und so hat man da keinen Erfolg), und die Tipparbeit, um die Funktionen allgemein ins Blog zu basteln… Programmieralltag pur :) Gepaart mit dem noch namenslosen Gesetz (Murphy's Law erstreckt sich glaube ich nicht so weit), dass man — wenn man eigentlich Ferien/Urlaub (oder bei den älteren Menschen Rente) hat, zu noch weniger Dingen kommt, weil der Terminkalender noch voller ist, schon ein echter Knochenjob :)

Da kann man durchaus schon mal ne Tracht Prügel verdienen, wie der Typ hier — immerhin war er ja auch weit geflogen (via TP). Aber Reiseerfahrung hat er, und Niederlagen musste er auch schon oft einstecken:

Wenn wir gleich schon mal dabei sind — andere haben ja durchaus auch so ihre Schläge verdient oder zumindest den Orden für's Blitzdenken. Heute bei Heise gelesen:

„Wenn wir die Verbraucher anders vor kriminellen Machenschaften nicht schützen können, müssen wir überlegen, ob wir den Handel mit persönlichen Daten generell verbieten“

Ach ne, welch Erkenntnis. Jeder, der zumindest ein bisschen nachdenken und sich mit der Sache beschäftigen würde, hätte dies gleich als erstes vorgeschlagen — das ist nämlich verbraucherfreundlich und zudem die einfachste Möglichkeit. Der Blitzdenker-Orden geht deshalb im Speziellen an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos von der CSU. Im Rahmen dessen auch gleich noch ein Zitat aus dem Heise-Artikel:

Die Pläne von Innenminister Schäuble für ein zentrales Melderegister haben nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) kaum noch Chancen.

Schön, wird doch immer besser. Dann gibt's nur noch so Kleinigkeiten wie die Fluggastdaten, Mautdaten, Steuer-ID und wie sie sich alle nennen mögen. Neulich im Netz gesehen und gespeichert (auf den Seiten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung konnte ich das Bild leider nicht wiederfinden) ein Werbebanner, den ich mir schon mal vormerke als Kandidat für die beste Idee des Jahres:


Eingebundenes Bild

Aus diesem Anlass noch ein Hinweis an alle, die am 11. Oktober in Berlin oder Umgebung sein werden: „Freiheit statt Angst 2008“ — eine Demo, die sich lohnt.

Alle Nachrichten finden Sie im Archiv.

Jetzt registrieren und mitmachen!