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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Urlaubsziel 2011

Angenommen, ich würde für 2011 noch einen Urlaubsort im Allgäu suchen: Wäre nicht das kleine Örtchen Oberstaufen dafür ein idealer Kandidat?

Die Tagesschau bringt es auf den Punkt:

Oberstaufen gehört zwar nicht zu den 20 größten deutschen Städten, bekam zum Street-View-Start aber eine prominente Rolle, weil die dortige Tourismusgesellschaft von sich aus Google darum bat, Bilder der Gemeinde möglichst frühzeitig ins Netz zu stellen.

Soweit ich das interpretiere, scheint der Bürgermeister wohl keiner Partei anzugehören und auch sonst mitzudenken. Bei Netzpolitik gibts in den Kommentaren auch den Hinweis ein verpixeltes Haus. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis tatsächlich einer dort aus der Region da vorbeifährt und ein Foto davon macht :)

Wahlcomputer adé

Heute hat das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zu Wahlcomputern (Volltext) veröffentlicht. Interessant:

Der Wähler selbst muss ohne nähere computertechnische Kenntnisse nachvollziehen können, ob seine abgegebene Stimme als Grundlage für die Auszählung oder jedenfalls als Grundlage einer späteren Nachzählung unverfälscht erfasst wird.

Damit fallen Wahlcomputer wohl komplett weg, da alle Verfahren, die trotz elektronischer Stimmabgabe das Nachvollziehen ermöglichen, zu mathematisch und komplex sein dürften. Das BVerfG hält sich zu der Frage ausdrücklich zurück, vermutlich wissen die warum :)

Ob es noch andere technische Möglichkeiten gibt, die ein auf Nachvollziehbarkeit gegründetes Vertrauen des Wahlvolks in die Korrektheit des Verfahrens bei der Ermittlung des Wahlergebnisses ermöglichen und damit dem Grundsatz der Öffentlichkeit der Wahl genügen, bedarf im vorliegenden Fall keiner Entscheidung.

Mal schauen, ob's doch noch irgendeine Gemeinde oder ein hartnäckiges Bundesland versucht. Zumindest die Bundeswahlgeräteverordnung ist eindeutig verfassungswidrig laut Urteil.

Ach ja, und bevor ich's vergesse, bei Heise läuft eine Grüne Welle :)

Falsches Gericht gewählt...

Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin vom 14.11.2008 gilt: Buchhändler müssen nicht jedes Buch lesen. Vielleicht hätte man es doch in Hamburg versuchen sollen :)

Lieber Blogger als Nachrichtensprecher

Die Überschrift ist aus dem gleichnamigen Artikel von tagesanzeiger.ch geklaut. Die beziehen sich bei ihrer Information auf Bild-Online — allerdings finde weder ich einen Link noch andere Blogger (soweit ich das nach kurzer Recherche feststellen kann).

… vertrauen Amerikanerinnen und Amerikaner dem Web mehr als dem TV. … Onlinenachrichten … sind für fast 38 Prozent … besonders glaubwürdig. TV-Nachrichten hingegen sind nur für 20 jeden Fünften eine verlässliche Quelle.

Vielleicht spricht sich langsam herum, dass — egal ob private oder öffentlich-rechtliche — mehr Propaganda als vernünftigen Journalismus betreiben? Und in meinem Feedreader hab ich so manch interessanten Blog drin, in denen Informationen „unverfälschter“ klingen als im TV bzw. in gedruckten Medien.

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