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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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Zeitmangel?

Bei Amazon wurde der 25-Stunden-Tag bereits eingeführt:

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Mal schauen, wann der Trend ins RealLife überschwappt.

Falsches Gericht gewählt...

Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin vom 14.11.2008 gilt: Buchhändler müssen nicht jedes Buch lesen. Vielleicht hätte man es doch in Hamburg versuchen sollen :)

Britische Internetsperre aufgehoben

Wie ich gerade bei Heise lese, wurde die britische Zensurmaßnahme gegenüber der Wikipedia aufgehoben. Wie schon bei Lutz Heilmann der Fall (ließ wikipedia.de sperren) scheint ein bisschen Druck aus der Öffentlichkeit Wunder zu bewirken. Typisch halt, erst mal was sagen und erst dann nachdenken (da hilft es auch nicht, mit Idioten-Fangthemen zu handieren). Interessant ist die Aussage der IWF:

„Das oberste Ziel der IWF ist es, die Verfügbarkeit von unsittlichen Bildern von Kindern zu minimieren. Allerdings haben unsere Bemühungen in diesem Fall den gegenteiligen Effekt bewirkt", schreibt die Organisation.

Nennt sich Streisand-Effekt und sollte jedem bekannt sein, der sich zumindest ansatzweise mit dem Internet auseinander gesetzt hat — was man von einer Organisation, die Sperrlisten für Websites pflegt, doch durchaus erwarten kann. Allerdings sind wohl solche Organisationen für Leute, die sich auskennen ähnlich spannend wie Yentl & Co.

Die IWF bedauert die unerwünschten Nebeneffekte, die die Filterung auf die Arbeit in der Wikipedia gehabt habe.

Man erinnere sich an die Aussage vor ein paar Stunden:

… gab sich eine Sprecherin der Organisation von den Beschwerden der Wikipedianer überrascht: „Eigentlich sollte es bei dieser Sperre keine Kollateralschäden geben.“

Mal schauen, wann wir britische Verhältnisse in Deutschland bekommen. Zumindest verlieren bei uns nur die Unternehmen Kundendaten und nicht der Staat *scnr*.

PCWelt: Qualitätsjournalismus

Es gab Zeiten, da stand in der PC-Welt noch einigermaßen nützliches Zeugs drin. Mittlerweilen scheint auch dort der Trend Richtung Computer Blöd zu gehen.

Wer sich mal den Inhalt der aktuellen Ausgabe ansieht (immerhin schon 1/2009), liest unter anderem etwas von „50 gefährliche Websites“. Dankenswerterweise findet man im Netz bereits Scans der Zeitschrift.

Während die komplett ausgeschriebenen URLs für eine Suche über binary-Newsgroups oder MP3-Downloads wohl eher in der rechtlichen Grauzone anzusiedeln sind, fragt man sich bei den anderen Beiträgen durchaus, was daran gefährlich sein soll.

Gulli an sich dürfte — zumindest wenn man keiner Werbung folgt — wohl nicht so gefährlich sein; warum allerdings BugMeNot vier Ausrufezeichen für „Infektionsrisiko“ bekommen hat, wissen wohl nur die Autoren selbst.

Aber gerade wegen der zahlreichen sauber aufgelisteten illegalen Downloadquellen dürfte das Heftchen wohl gut verkauft werden.

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