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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

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Britische Internetsperre aufgehoben

Wie ich gerade bei Heise lese, wurde die britische Zensurmaßnahme gegenüber der Wikipedia aufgehoben. Wie schon bei Lutz Heilmann der Fall (ließ wikipedia.de sperren) scheint ein bisschen Druck aus der Öffentlichkeit Wunder zu bewirken. Typisch halt, erst mal was sagen und erst dann nachdenken (da hilft es auch nicht, mit Idioten-Fangthemen zu handieren). Interessant ist die Aussage der IWF:

„Das oberste Ziel der IWF ist es, die Verfügbarkeit von unsittlichen Bildern von Kindern zu minimieren. Allerdings haben unsere Bemühungen in diesem Fall den gegenteiligen Effekt bewirkt", schreibt die Organisation.

Nennt sich Streisand-Effekt und sollte jedem bekannt sein, der sich zumindest ansatzweise mit dem Internet auseinander gesetzt hat — was man von einer Organisation, die Sperrlisten für Websites pflegt, doch durchaus erwarten kann. Allerdings sind wohl solche Organisationen für Leute, die sich auskennen ähnlich spannend wie Yentl & Co.

Die IWF bedauert die unerwünschten Nebeneffekte, die die Filterung auf die Arbeit in der Wikipedia gehabt habe.

Man erinnere sich an die Aussage vor ein paar Stunden:

… gab sich eine Sprecherin der Organisation von den Beschwerden der Wikipedianer überrascht: „Eigentlich sollte es bei dieser Sperre keine Kollateralschäden geben.“

Mal schauen, wann wir britische Verhältnisse in Deutschland bekommen. Zumindest verlieren bei uns nur die Unternehmen Kundendaten und nicht der Staat *scnr*.

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