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Notebook-Tastaturen... und warum sie gar nicht so schlecht sind.
Von e7 am 23.08.2008, 17:49 in der Kategorie Gut zu wissen... mit den Tags tastaturen notebooks workflow hardware. Kompletten Eintrag zeigen
Beim Rumgammeln im Netz (ja, ich weiß, Softwareentwicklung sieht nicht so aus) bin ich auf ein kleines Blog gestolpert — und in einem Eintrag stand tatsächlich was mehr oder weniger nützliches drin (was beim ziellosen Surfen eigentlich selten vorkommt). Unter http://speedtest.schnell-schreiben.de/ heißt es: „Speedtest — wie schnell bist du wirklich?“. Teilweise enthält er sehr merkwürdige Formulierungen:
… mit der Zeit wirst du schneller werden … aus den meist genutzten Wörtern … bestehen. Umso schneller du also diese Wörter tippen kannst, desto schneller wirst du auch bei gewöhnlichen Texten werden, da du den Großteil der Wörter schnell tippen kannst.
Das ist in etwa so, wie wenn man die häufigsten Mathematik-Aufgaben übt, und je öfter man diese übt, umso schneller kann man diese lösen… und wenn eine leicht abgewandelte Aufgabe dran kommt, steht man da. Klar ist beim Üben ein Lerneffekt dabei, die Begründung ist aber Käse.
Wie auch immer man zu dem Test steht, ich hab damit ein interessantes Experiment durchgeführt. Es traten an: meine Notebook-Tastatur (Acer, keine Biegung, kein Ziffernblock, auf nem 15,4-Zoll) und eine handelsübliche Cherry-Tastatur (also wirklich die günstigste, ohne Schnick-Schnack-Tasten für Lautstärke etc.)
Kommen wir zum Notebook-Ergebnis:
Du hast 398 Punkte erreicht, damit befindest du dich auf Platz 4126 von 324596
Schön. Wie die genau auf 4126 kommen, wenn sich prinzipbedingt immer viele Leute eine Punktzahl teilen müssen, ist mir nicht ganz klar, aber erst mal egal. Immerhin motivierend zu sehen, dass ich gar nicht so weit abgeschlagen liege :)
Hier die relevanten Daten:
Du schreibst 507 Zeichen pro Minute
Du hast 91 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 1 falsch geschriebene Wörter
Nun zu meiner herkömmlichen Tastatur (leider nur Platz 16.252):
Du schreibst 448 Zeichen pro Minute
Du hast 77 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 1 falsch geschriebene Wörter
Auch nach mehrfachen Tests pendelt sich das Ergebnis so um die 500 bzw. 450 Zeichen/Minute ein. 10 % „Effizienzverlust“ durch eine Tastatur, die eigentlich soweit ganz gut ist. In der Regel „zum Glück", gerade aber mal „Schade", dass ich keine dieser „ergonomischen Tastaturen“ hier habe, die schon bein Ansehen Tastenanschläge erkennen, da sinkt der Wert bestimmt noch mal um 100… Wenn ich mich recht erinnere: vor langer, langer Zeit „durfte“ ich mal meine Abschlussprüfung in der Schule auf tollen Tastaturen vollbringen — da waren es nur 280 Anschläge (rund 2800 in 10 Minuten). Das waren noch Zeiten :)
Merke: Qualitätszertifikat für Notebook-Tastaturen. Ich fühl mich wohl mit der, wirklich :) Wenn's mal eine günstige gibt, könnte man die sich mal für den PC zulegen, dummerweise sind die allerdings recht teuer (also die Notebook-ähnlichen).
PS: Was man noch erwähnen sollte, und bei einer spontanen Suche nach Quellen nicht weit verbreitet zu sein scheint:
Stattdessen bevorzugte er das Zweifinger-Such-System, das er für schneller hält, als das aus seiner Sicht längst überholte Zehn-Finger-Tippsystem.
Quelle: Azubi muss mit zehn Fingern tippen. Auf das Zehn-Finger-Tippsystem zu bestehen, ist tatsächlich überholt, wenn man anderweitig auch zurecht kommt — hoff ich doch. Ich persönlich jedenfalls nutze es nicht.
Die Softwareentwicklung...
Von e7 am 23.08.2008, 16:59 in der Kategorie Das tägliche Leben mit den Tags schäuble vds werbung datenschutz geschichte prügel fair olympia e7o.de sql programmierung software. Kompletten Eintrag zeigen
Die Softwareenticklung ist schon eine Wissenschaft für sich… nach und nach tauchen immer mehr Fehler im CMS auf: hier mal ein vergessener Datenbankeintrag, der zwar lokal vorhanden ist, ich aber nicht mit auf den Server übernommen habe — und somit keine JOIN-Abfragen in der Datenbank funktionieren (deshalb wurden auch keine Kommentare angezeigt), ganz neue Erkenntnisse mit den Umlauten in XML (man muss es mal gehört haben: XML an sich unterstützt nur ganz wenige Entities — mit ü und so hat man da keinen Erfolg), und die Tipparbeit, um die Funktionen allgemein ins Blog zu basteln… Programmieralltag pur :) Gepaart mit dem noch namenslosen Gesetz (Murphy's Law erstreckt sich glaube ich nicht so weit), dass man — wenn man eigentlich Ferien/Urlaub (oder bei den älteren Menschen Rente) hat, zu noch weniger Dingen kommt, weil der Terminkalender noch voller ist, schon ein echter Knochenjob :)
Da kann man durchaus schon mal ne Tracht Prügel verdienen, wie der Typ hier — immerhin war er ja auch weit geflogen (via TP). Aber Reiseerfahrung hat er, und Niederlagen musste er auch schon oft einstecken:
Wenn wir gleich schon mal dabei sind — andere haben ja durchaus auch so ihre Schläge verdient oder zumindest den Orden für's Blitzdenken. Heute bei Heise gelesen:
„Wenn wir die Verbraucher anders vor kriminellen Machenschaften nicht schützen können, müssen wir überlegen, ob wir den Handel mit persönlichen Daten generell verbieten“
Ach ne, welch Erkenntnis. Jeder, der zumindest ein bisschen nachdenken und sich mit der Sache beschäftigen würde, hätte dies gleich als erstes vorgeschlagen — das ist nämlich verbraucherfreundlich und zudem die einfachste Möglichkeit. Der Blitzdenker-Orden geht deshalb im Speziellen an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos von der CSU. Im Rahmen dessen auch gleich noch ein Zitat aus dem Heise-Artikel:
Die Pläne von Innenminister Schäuble für ein zentrales Melderegister haben nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) kaum noch Chancen.
Schön, wird doch immer besser. Dann gibt's nur noch so Kleinigkeiten wie die Fluggastdaten, Mautdaten, Steuer-ID und wie sie sich alle nennen mögen. Neulich im Netz gesehen und gespeichert (auf den Seiten des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung konnte ich das Bild leider nicht wiederfinden) ein Werbebanner, den ich mir schon mal vormerke als Kandidat für die beste Idee des Jahres:
Aus diesem Anlass noch ein Hinweis an alle, die am 11. Oktober in Berlin oder Umgebung sein werden: „Freiheit statt Angst 2008“ — eine Demo, die sich lohnt.
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