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Von e7 am 03.09.2008, 16:22 in der Kategorie Niederschmetternde Erkenntnisse mit den Tags killerspiele china zensur unfähig beckstein wahlkampf bayern csu. Kompletten Eintrag zeigen
Gerade bei focus.de gelesen und im Hinblick auf Bayern nur fast treffend (100 % aller Stimmen hat die CSU ja glücklicherweise nicht):
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking wisse man, was möglich sei: „Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.
Diese Aussage kommt von Hans-Peter Uhl (CSU) — und CSU als Stichwort bedeutet wieder einmal mehr: anständige Bayern sollten die CSU wählen, und wer gegen Kinderpornos, Gewalt in den Medien, Killerspiele usw. ist, sowieso. Bei Beckstein gibt es keine Probleme mehr mit den Arbeitsplätzen, im Kampf gegen den Terrorismus hat er ebenfalls geniale Ideen, und auch sonst weiß Beckstein genau, wie er künftige Wähler geschickt ködert. Dabei vergisst er auch nicht, sich zum Wohle der von ihm betreuten Unternehmen einzusetzen (Beckstein sitzt im Aufsichtsrat des Nürnberger Flughafens).
Kommen wir zurück zum China-Vergleich: Ein CSU-Politiker will also alles zensieren, was der Regierung nicht passt, wenn ein eingesetzter Leistungsträger nicht passt, wird mit verschiedenen Mittelchen nachgeholfen. Mal schauen, wann der erste Wahlbetrug aufgedeckt wird (sofern nicht durch den geschickten Einsatz von Wahlmaschinen verhindert).
Dumm nur, dass die SPD sich durch verschiedene politische Einstellungen (Hartz IV, Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht…) ebenfalls (und häufig zusammen mit der CSU/CDU) disqualifiziert hat, die FDP und die Grünen sowieso ihren „großen Schwesterparteien“ nachplappern.
Olympia: Chinesische Tricks und entlarvende Suchmaschinen
Von e7 am 21.08.2008, 20:08 in der Kategorie Niederschmetternde Erkenntnisse mit den Tags politik sport olympia feier präsentation behörden china. Kompletten Eintrag zeigen
Bei Spiegel Online gefunden: Der Choreograph Zhang Yimou, für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zuständig, lässt sich über die westliche Welt aus:
Die westlichen Darsteller arbeiteten nur viereinhalb Tage in der Woche, zwei Kaffeepausen am Tag legten sie ein, und dann konnten sie noch nicht mal gerade in Reihen stehen. Und sie gehörten auch noch irgendwelchen Organisationen an.
Nun ja… das mag sicherlich stimmen, aber ist nicht weiter verwunderlich: in China einer Organisation anzugehören ist schon schwierig genug — es gibt ja keine, und wenn, dann höchstens nach dem Motto „die Partei, die Partei hat immer Recht“. Und die Konjunktur wächst halt mit Kinderarbeit und 60-Stunden-Woche schneller als mit einer geregelten Arbeitszeit und Kaffeepausen.
Heise berichtet derweil, dass sich über Google und Baidu Dokumente finden lassen, in der eine chinesische Gold-Medaillen-Gewinnerin wiederholt als erst 14 aufgelistet ist — China allerdings hat ihr einfach mal noch zwei Lebensjahre dazu addiert, um die Teilnahmekriterien zu erfüllen. Und diese Informationen versuchen die Chinesen zu zensieren. Die genaue Geschichte gibts im Blog von Mike Walker.
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