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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

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Die unmenschliche Quote

Ich tendiere wieder zum Bloggen :) Heute der vermutlich ultimative Lesetipp: Die unmenschliche Quote. Es geht um Gleichberechtigung, Demokratie und die absurde Vorstellung einer Frauenquote:

Vor einiger Zeit machte die Deutsche Telekom damit Schlagzeilen, bis 2015 dreißig Prozent aller Führungsposten im oberen Management mit Frauen besetzen zu wollen. Der Verlag Axel Springer zog alsbald nach, und überhaupt ist die Löblichkeit solcher Vorstöße in öffentlichen und veröffentlichten Meinung weitgehend unumstritten.

Einfach Link folgen und lesen + Bookmark.

Passend dazu auch noch der Hinweis auf das BVerfG-Urteil vom 21.7. Es geht um § 1626a BGB und anderen, in denen was von „(2) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.“ und ähnlichen Dingen steht. Das BVerfG hat die Klauseln zwar nicht komplett rausgestrichen, drängt aber auf eine zügige Neuregelung. Generell allerdings erwähn ich das nur, weil solche Bevorzugungen von Frauen ein gutes Beispiel dafür sind, dass wir von Gleichberechtigung weit entfernt sind und wir in Deutschland eine „positive Diskriminierung“ der Männer haben.

Positive Diskriminierung

„Positive Diskriminierung“ ist der Fachbegriff, wenn bspw. bei Gleichberechtigung die Frau bevorzugt wird. Was das Landgericht Düsseldorf entschieden hat (12 Sa 1102/08), ist da in dieser Hinsicht durchaus interessant:

Wenn sich in einer Stellenanzeige der Hinweis findet, dass bevorzugt Interesse an Bewerberinnen besteht, stellt dies keine unzulässige Diskriminierung von Männern dar.

Soweit der Leitsatz von kostenlose-urteile.de. Nur mal so erwähnt.

Dokumentation über "Gleichberechtigung"

Ich hatte letzte Woche die Ehre, in der Uraufführung von „Der entsorgte Vater“ (noch ein Info-Link) zu sitzen. Wer noch nie was von diesem Film gehört hat:

Die ganze Bandbreite der emotionalen Auswirkungen und der faktischen Konsequenzen gescheiterter Beziehungen und zerstörter Familienbande kommt zum Vorschein in den Geschichten der vier Trennungsväter, die trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und Lebenswege ein Schicksal teilen: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg boykottieren.

Nähere Informationen auf der Website. Weitere Termine: 31. Oktober/1. November in Biberach oder 5./6./9. November in Braunschweig. Zumindest die alleinerziehenden Mütter haben mit dem Ressigeur diskutiert, Zustimmung gab es von den meisten Männern.

Wird wohl im ersten Halbjahr 2009 ins Kino kommen, anschließend auf DVD und irgenwann bei SWR/arte im Fernsehen. Wer das Glück hat, den Film in seiner Nähe (Biberach, Braunschweig und Umgebung) erleben zu können: Unbedingter Tipp!

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