Über dieses Blog...
Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.
Momentaner Fokus: Android/Java, CalDAV, Windows 7 benutzbar machen
Feeds
Interessant gefunden? Mitlesen? Vollständige Beiträge per Feed.
Zur Weiterverarbeitung oder zum Einbauen für Ihre Homepage: CSV, JavaScript
Tag-Cloud
Durchsuchen
Kategorien
Archiv
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
Windows 7 benutzbar machen (bzw. Bugs & Grausamkeiten)
Von e7 am 06.12.2010, 18:53 in der Kategorie Zwischendurch... mit den Tags rechte bibliotheken explorer schnellstartleiste favoriten ausblenden konfiguration frickelei hack registry xp klassisch tricks tipps tuning windows windows 7. Kompletten Eintrag zeigen
Ich bin jetzt an vielen Stellen bereits zufrieden mit Windows 7 — war aber auch entsprechendes Gefrickel. Da lob ich mir Linux, bei dem so etwas einfacher geht (und man als Root auch wirklich die Rechte hat, etwas zu tun, und nicht erst bei Windows noch irgendwelche weiteren Basteleien vornehmen muss). Oder zumindest Windows XP, bei dem Microsoft noch ansatzweise die Möglichkeit bot, sich eine benutzbare GUI hinzubiegen.
Hier mal hoffentlich alle Maßnahmen, die ich (neben so Dingen wie klassisches Design einstellen) ergriffen habe. Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und werden auf eigenes Risiko ausgeführt (Backup vorher machen hilft). Ich werde diesen Eintrag möglicherweise nach und nach ergänzen, wenn ich weitere ungelöste Probleme behoben habe.
WICHTIG: Das Einspielen von Updates (insbesondere Servicepacks) versetzt das System an vielen Stellen wieder in den ursprünglichen Zustand! Insbesondere die Bibliotheken halten sich hartnäckig und tauchen nach vielen Updates wieder auf. Microsoft weiß halt besser, was gut für uns ist…
Allgemeines
- Altbekannten Dialog Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü aufrufen und Gruppierung der Fenster, Text in Schaltflächen anzeigen, Standardaktion für Beenden etc. festlegen und Systemsteuerung etc. ausklappbar machen, Hilfe ausblenden etc.
- Im Startmenü Verknüpfung zu Explorer anpassen, muss auf %windir%\explorer.exe /root,::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} verweisen — dann hat man den Arbeitsplatz statt der Bibliotheken. Allerdings scheint man hier wohl auf einen Bug zu stoßen von wegen „Ordner in eigenem Fenster öffnen“ oder so was — das Verhalten war am Anfang noch nicht da.
- Die Desktop-Icons lassen sich mittels Strg+Mausrad auf eine angenehme Größe zurechtstutzen
- Von Windows XP kann man sich die sndrec32.exe rüberkopieren, da dieses merkwürdige Ding in Windows 7 (und soweit ich das sehe auch in Vista) eher ein Witz ist als irgendwas anderes. Einerseits bietet es kaum noch Funktionen (Schneiden? Warum denn…), andererseits speichert es nur als WMA ab und nicht mehr als WAV.
Systemsteuerung
- Automatische Wiedergabe: Autostart ausschalten
- Verwaltung, Aufgabenplanung, Bibliothek, Microsoft, Windows, Maintenance: WinSAT deaktivieren (wöchentliche Erstellung des Leistungsindex)
Windows-Explorer:
- Classic Shell herunterladen und installieren für so Dinge wie „Nach oben"-Schaltfläche oder Anzeige des freien Speicherplatzes in der Statusleiste. Danngibts auch für den Dateibaum im Explorer wieder eine Scrollbar, um nach rechts und links scrollen zu können.
- Extras, Ordneroptionen: Aktivieren von „Alle Ordner anzeigen“ und „Automatisch auf aktuellen Ordner erweitern“
- Löschen der Registryschlüssel für die Bibliotheken:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\explorer\Desktop\NameSpace\{04731B67-D933-450a-90E6-4ACD2E9408FE} bzw. {031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5} (System ist mir noch nicht ersichtlich, wann welcher Schlüssel da ist)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Desktop\NameSpace\{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5} - Favoriten ausblenden, dazu bearbeiten:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{323CA680-C24D-4099-B94D-446DD2D7249E}\ShellFolder --> Attributes=dword:a9400100
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{323CA680-C24D-4099-B94D-446DD2D7249E}\ShellFolder --> Attributes=dword:a9400100 - Windowstaste+Pause, Erweiterte Systemeinstellungen, auf der Registerkarte Erweitert die Leistungseinstellungen: Animationen deaktivieren, „Optimierter“ Bildlauf deaktivieren etc. Unter Erweitert die Auslagerungsdatei auf eine feste Größe setzen (dadurch fragmentiert die Platte weniger stark bzw. spart sich das System die Zeit der Dateigrößenänderung — so wie unter anderen Systemen die Swap-Partition arbeitet)
- ZIP-Funktionalität des Windows Explorers deaktivieren durch Löschen (in den erweiterten Sicherheitseinstellungen den Besitzer auf sich selbst ändern + anschließend Rechte zuweisen) von:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{E88DCCE0-B7B3-11d1-A9F0-00AA0060FA31} (ZIP-Dateien)
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{0CD7A5C0-9F37-11CE-AE65-08002B2E1262} (CAB-Dateien)
In HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Classes\CLSID gibt's diese CLSIDs nochmal.
Nach einem Update (Patch-Day) scheint er wohl gelegentlich diese Schlüssel wieder in die Registry einzutragen — eventuell sollte man also dafür ein Script bauen :) Die Lösung mit der zipfldr.dll funktionert scheinbar nicht mehr. - Eigene Dateien im Explorer-Baum ausblenden: In HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}\ShellFolder den Wert auf f094012d ändern. Unter 64 Bit-Systemen gibt es auch noch HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Classes\CLSID\{59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}\ShellFolder.
- Möchte man das klassische Verhalten, dass jeder Ordner gleich aussieht und nicht durch zufällig ausgewählte Dateiendungen im Verzeichnis von Windows irgendwelche Spalten ein- und ausgeblendet werden, muss man die Erkennung des Ordnertyps deaktivieren: In HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\Bags\AllFolders\Shell die Zeichenkette FolderType mit dem Wert NotSpecified anlegen.
- Die Unsitte des automatischen Sortierens und das Markieren der ganzen Zeile kann man zusammen deaktivieren, indem an im Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\Shell\Bags\AllFolders\Shell\{5C4F28B5-F869-4E84-8E60-F11DB97C5CC7} (anlegen, wenn nicht vorhanden) die DWord-Werte FFlags mit Hex 43000001 und Mode mit 4 erzeugt. Dadurch verwendet er als Default-Einstellung scheinbar ein älteres Control, das auch wieder das freie Anordnen von Symbolen erlaubt. Die Einstellungen in Bags müssen ggf. gelöscht werden, wenn bereits eigene Einstellungen für Ordner vorhanden sind. Leider wird scheinbar doch manchmal automatisch sortiert, wenn man in der Detail-Ansicht ist.
- Im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FolderTypes\{5C4F28B5-F869-4E84-8E60-F11DB97C5CC7} kann man sich — wenn man die nutzlose Symbolleiste schon nicht ausblenden kann — wenigstens ein paar Einträge hinzufügen. Als Unterschlüssel kann TasksItemsSelected und TasksNoItemsSelected angelegt werden. Ersterer legt bspw. fest, was angezeigt wird, wenn Dateien markiert sind. Hier kann man in den Standardwert bspw. „Windows.Copy;Windows.Paste;Windows.Delete;“ eingeben. Interessant ist Windows.Separator als Trenner. Einige Befehle:
- Dateien allgemein: Windows.Rename, Windows.Delete, Windows.Undo, Windows.Redo, Windows.Properties, Windows.Selectall
- Zwischenablage: Windows.Cut, Windows.Copy, Windows.Paste
- Tauschen und Organisation: Windows.Email, Windows.Share, Windows.Includeinlibrary
- Fenster: Windows.Menubar, Windows.Navpane, Windows.Librarypane, Windows.Layout, Windows.Previewpane, Windows.Closewindow
- Rest: Windows.Burn, Windows.Folderoptions, Windows.Print, Windows.Slideshow
Hat man seine Explorerfenster nicht meistens maximiert, sollte man sich hier etwas einschränken — es wird alles in Textform angezeigt, so was wie Icons mag man scheinbar nicht.
Lokale Gruppenrichtlinien (gpedit.msc)
- Benutzerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Windows Explorer, Standarddialog „Datei öffnen", Elemente die in Ordnerliste angezeigt werden
- auf Ebene Windows Explorer das Anlegen der thumbs.db deaktivieren (die Option muss auf „Aktivieren“ gesetzt werden)
- auf gleicher Ebene die CD-Brennfunktion deaktivieren, dann zeigts auf CDs keine dämlichen Einträge an
- möglicherweise auch gleich die Numerische Sortierung in Windows-Explorer deaktivieren einschalten
- auf Ebene Windows-Komponenten, Richtlinien für die automatische Wiedergabe lässt sich Autoplay genauer einstellen bzw. auch deaktivieren
- In Startmenü und Taskleiste kann die Schnellstartleiste wieder eingeblendet werden
- In Desktop kann man das buggy Aero Shake deaktivieren und bekommt so nicht mehr ohne Vorankündigung und ohne Hand an der Maus plötzlich Fenster minimiert
- Der nichtsnutzige Programmkompatibilitäts-Assistent, der bei Programmabstürzen gleich denkt, das wäre ein Kompatiblitätsproblem und irgendwelche Einstellungen verändert, kann unter Administrative Vorlagen\ Windows-Komponenten\ Anwendungskompatibilität\ Programmkompatibilitäts-Assistent deaktivieren stillgelegt werden.
Ach ja: Windowstaste+P ist ein Shortcut, den man sich möglicherweise merken sollte — damit kann man den VGA-Ausgang eines Notebooks kontrollieren. Macht zwar der Grafikkartentreiber ganz gut (und automatisch), aber wer weiß :) Beim Rechtsklick auf eine Datei sollte man sich das Drücken der Shift-Taste dabei merken: dann bietet sich bspw. ein Eintrag, um den Pfad in die Zwischenablage zu kopieren (warum auch immer das nicht standardmäßig angezeigt wird) — enthält zwar Anführungszeichen, aber besser als nichts. Das Anheften ans Startmenü klappt darüber übrigens auch. Klickt man mit gedrückter Shift-Taste rechts auf einen freien Platz in einem Explorer-Fenster (oder Desktop), gibts einen Menüeintrag, um die Eingabeaufforderung direkt mit diesem Verzeichnis zu öffnen. Auch hier fragt man sich, warum so etwas so versteckt wird — und zusätzlich gibt es bei Windows 7 ja kaum noch leere, freie Plätze in Dateilisten, die nicht als Klick auf eine Datei erkannt werden.
Noch offene Probleme:
- Die überflüssige Symbolleiste des Windows-Explorers lässt sich nicht ausblenden. Interessant wäre es, eine modifizierte ExplorerFrame.dll zu erstellen — diese implementiert ein „ExplorerFactoryServer", möglicherweise könnte man da ansetzen. Das müsste aber ein mit Shell-Programmierung erfahrenerer als ich tun. Ansonsten scheint man diese Aufgabenleiste ausblenden zu können, wenn man wie hier oder hier beschrieben die shellstyle.dll im Ressourceneditor manipuliert. Kurzzusammenfassung: Die Datei „C:\Windows\Resources\Themes\Aero\Shell\NormalColor\shellstyle.dll“ im Ressourceneditor öffnen und in UIFILE, 1 ein <Element padding="rect(0rp,0rp,0rp,-32rp)"/> nach (d. h. innerhalb des Tags, die nächste Zeile) <style resid="FolderBandStyle"> dazusetzen. Das Problem an der Sache: diese Datei funktioniert nur im Aero-Theme, für das Classic-Theme muss es woanders was geben.
- Adressleiste im Windows-Explorer unterhalb der Menüleiste platzieren (allein schon die Idee, das anders herum zu lösen, gehört bestraft)
- Startmenü
- Das Startmenü sollte höher werden (ich weiß ja, dass man heutzutage bei den Displays in der Höhe immer mehr Pixel einspart, aber es ist immer noch viel Luft oberhalb des Startmenüs)
- Verknüpfungen im Startmenü sind oberhalb der Ordner, nicht unterhalb — leider lässt sich die Reihenfolge nicht mehr mit der Maus verändern und sortieren lassen kann man auch nicht.
- Warum kann man eigentlich keine Icons mehr auf Ordner fallen lassen, so dass diese automatisch in den Ordner rutschen? Klar, im Explorer an sich gehts noch — aber im vermurksten Startmenü wurde auch dieses Feature gekillt.
- Beim Ruhen lassen auf Einträgen im Startmenü erscheint nun kein Tooltip mehr, auf welche Datei diese Verknüpfung verweist. Hier befürchte ich, dass das Feature wohl komplett herausgefallen ist — und das ist wohl eine der unverständlichsten Änderungen. Auch herausgefallen ist das Feature, einen Eintrag bei gedrückter Shift-Taste anzuklicken, um das Menü danach offen zu behalten — auch das wäre ein Klacks gewesen, das wieder zu implementieren, und die Usability ist auch durch diese Änderung stark gesunken.
- Der neue Datei öffnen-Dialog (+ Speichern) ist etwas unschön bzw. unübersichtlich. Hier wäre es nett, die alten Dialoge wiederzubekommen.
- In vielen Programmen (u. a. Microsoft-Programme) wird im Datei öffnen-/-speichern-Dialog keine Placesbar angezeigt, sondern ein ganzer Verzeichnisbaum, was angesichts des Platzes vielleicht keine so gute Idee ist — zumindest ist es recht unübersichtlich.
- Hoffen, dass Microsoft einen Patch rausbringt, der die extrem nervigen Fokus-Bugs (Scrollrad funktioniert nicht immer, obwohl Fokus auf Dateiliste angezeigt wird) im Windows-Explorer löst.
- Dateien markieren im Windows-Explorer: grausam. Da zwischen den Icons kaum bis gar kein Platz ist, um ein Auswahlrechteck aufzuziehen, erübrigt sich jede „Verbesserungsdiskussion“ von selbst — also ehrlich, so etwas ineffizientes, unbenutzbares muss doch schon beim Entwickeln auffallen…
- Auch habe ich die Hoffnung, dass sich der Ruhezustand irgendwo noch sinnvoll konfigurieren lässt. Es ist mir unerklärlich, warum man den Fortschrittsbalken beim Aufwachen nicht mehr einblendet bzw. beim Ausschalten gleich das Display ausschaltet und man so raten darf, wie lange es noch dauert bzw. wann der PC denn nun wirklich runtergefahren/gespeichert ist. Angeblich soll es bspw. mit bcdedit /set {current} locale en-US gehen, was aber eher negativ auf den Rest wirkt (d. h. nicht ausführen!) GUI-Boot deaktivieren und Betriebssystem-Startinformationen aktivieren über Gruppenrichtlinien soll möglicherweise auch ein Weg sein, der aber auch nicht immer klappt.
- In Windows XP konnte man das Icon „Desktop anzeigen“ noch ausblenden, indem man es aus der Schnellstartleiste gelöscht hat. Jetzt ist es in den Systray gewandert und ist leider nicht mehr deaktivierbar — und verschwendet so den wertvollen Platz. Möglicherweise hab ich nur den Registryeintrag noch nicht gefunden… Bei DeviantArt gibts ein Tool dafür, aber eine Lösung ohne extra Software wäre besser. In einem Kommentar wird erwähnt, dass der Platz dafür allerdings nicht freigeben wird — was das Tool gleich wieder disqualifiziert hätte. Muss ich mal testen :)
- Die Möglichkeit, im Menü des Explorers Favoriten anzulegen, war eigentlich immer ganz praktisch — es hat keinen Platz verschwendet und vor allem konnte man die Favoriten in Ordner kategorisieren. Die jetztige Lösung ist dafür kein Ersatz, im Gegenteil — deshalb das Ausblenden. Theoretisch müsste es möglich sein, das Explorer-Menü zu erweitern; möglicherweise hab ich die Erweiterung nur noch nicht gefunden.
- Bei Gelegenheit muss ich mir den alten Taschenrechner von Windows XP mal rüberkopieren — das könnte ohne Probleme funktionieren. Der neue ist nicht wirklich brauchbar — er hat zwar mehr Funktionen, dafür ist er aber entsprechend umständlich zu bedienen (Umrechnen Hex-Dez-Bin geht in wissenschaftlicher Ansicht nicht mehr).
- Angeblich soll das Defrag-Tool unter Windows 7 schneller laufen — allerdings muss man es erst mal finden, da es nicht im Startmenü aufgeführt ist. Kürzester Weg: Defragmentierung in die Startmenü-Box eintippen — nur defrag reicht nicht, weil dann zwar irgendwas startet, aber nicht das, was man wollte. Und wer sich fragt, warum das Ding so lange zum Starten braucht: bei mir wars auch so.
- Die Einstellungen „Symbolabstand Horizontal“ und „Symbolabstand Vertikal“ haben leider keine Auswirkungen mehr — dabei sind die Voreinstellungen mehr als besch*.
- Vermutlich nie wieder rausfallen wird das „Feature", Spalten in der Details-Ansicht im Explorer nur bis auf eine gewisse Mindestbreite verkleinern zu können — die leider zu groß ist. Möglicherweise gibts auch hier irgendwo eine Registry-Option bzw. fröhliches Basteln mit dem Hex-Editor.
- Die Möglichkeit, ganze Ordner oder existierende Symbolleisten von der Taskleiste als eigene „Taskleiste"/Symbolleiste am Bildschirmrand zu platzieren, ist scheinbar auch verloren gegangen. Wir erinnern uns: Mit iirc Windows 98 eingeführt konnte man einen beliebigen Ordner an den Bildschirmrand ziehen, dieser wurde dort zur eigenen Symbolleiste, die wie die Taskleiste auch bei maximierten Fenstern im Vordergrund bleiben konnte etc.
- Besonders nervig ist auch das Verhalten, dass Explorer-Fenster genauso wie Fenster von anderen Programmen immer nebeneinander in der Taskleiste liegen und es keine Möglichkeit gibt, dies zu verhindern. Die chronologische Sortierung — d. h. das zuletzt geöffnete Fenster ganz rechts — war praktischer, da man so zusammengehörige Aufgaben, die man so erledigt hat, auch nebeneinander liegen gehabt hatte (zumindest häufig). So waren die zum Projekt gehörigen Explorer-Fenster eben neben den Programmen, bspw. der Foto-Ordner neben Photoshop und die zwei, drei geöffneten Browser neben der Entwicklungsumgebung etc. In Windows 7 (und vermutlich Vista) hingeben liegen nun alle Explorerfenster direkt nacheinander in der Taskleiste.
- Legt man einen Ordner neu an und benennt ihn logischerweise in was sinnvolleres als „Neuer Ordner“ um und drückt anschließend zweimal Eingabe um direkt in den Ordner zu wechseln, wählt er manchmal einen völlig anderen Ordner zwischendurch aus. Nervig und buggy.
- Das Umbenennen von Ordnern im Verzeichnisbaum des Windows Explorers funktioniert nicht mehr, wenn man auf ein markiertes Element nochmals klickt. Früher ging das — und war eine enorme Arbeitserleichterung. Auch hier wieder völlig grundlos Funktioalität gekürzt. Ein Umbenn-Bug in der Verzeichnisliste: Sind die Dateien nach Datum sortiert und man benennt eine um, wird diese alphabetisch einsortiert. Besonders nervig, nachdem der Explorer ja sowieso meint, autoamtisch sortieren zu müssen.
- Der Datei, Öffnen-Dialog ist auch buggy: Ich möchte nicht erst ein paar Sekunden warten müssen, bis ich ein Verzeichnis auswählen kann. Ich kann es zwar bereits vorher wählen; nachdem er seine Daten initialisiert hat (Icons lesen und so Mist), springt er jedoch wieder auf das Ausgangsverzeichnis zurück. Definitiv buggy und kommt von unnötigen Basteleien.
Fazit für mich: Die Umstellung auf Windows 7 ist etwas, das man getrost langsam angehen bzw. wenn möglich, sich auch gleich schenken kann. Alleine was da an Bugs auftaucht, ist enorm — bei Microsoft wird scheinbar nicht sonderlich intensiv getestet. Und nachdenken über „Vereinfachungen“ tut auch keiner bzw. dann wird gleich ein gut funktionierendes Feature rausgeworfen und irgendein Mist in der Oberfläche verzapft (btw: hat eigentlich schon mal irgendjemand dieses Kontextmenü verwendet, das beim Rechtsklick auf eine Scrollbar erscheint?) Windows XP funktioniert nach wie vor, und ReactOS wird hoffentlich auch mal irgendwann soweit sein (alternativ wünsch ich mir die Adobe Creative Suite für Linux).
Datensammlungen beim Innenminister...
Von e7 am 11.02.2009, 12:57 in der Kategorie Krasse Aktionen mit den Tags noob lücke typo3 passwort hack schäuble. Kompletten Eintrag zeigen
Datensammlungen beim Innenminister sind nicht sicher, das ahnt jeder. TYPO3-Updates einspielen vergessen ist zwar sträflich, kommt aber vor. Als Passwort für die Website alllerdings „gewinner“ zu verwenden, ist allerdings sträflich. Abgesehen davon, dass der Link auf http://www.vorratsdatenspeicherung.de über die TYPO3-Lücke (siehe Bericht bei Heise) reingekommen ist, hätte das Passwort einer simplen Wörterbuchattacke nicht standgehalten. Aber es passt wohl zur Kompetenz, wenn die Seite unseres Bundesinnenministers (kein Link, da ich nicht auf Verfassungsgegner verlinke) noch immer nicht wieder erreichbar ist („Die gewünschte Seite ist temporär nicht ereichbar.“). Das Einspielen eines Updates und das Ändern der Passwörter hätten doch gereicht?
Alle Nachrichten finden Sie im Archiv.
© 2001 - 2012 by e7o.de; powered by e7cms. XHTML Strict für gute Browser.