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Neues vom Kundendienst: Kabel Deutschland macht schon wieder Probleme
Von e7 am 26.04.2011, 12:07 in der Kategorie Krasse Aktionen mit den Tags kommerziell vertrag agb kündigung kabel deutschland. Kompletten Eintrag zeigen
Was liest der normale Mensch aus dem folgenden Text?
10.2. Verträge mit unbestimmter Laufzeit können mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende
gekündigt werden.
Richtig: die Möglichkeit, monatlich zu kündigen. Der Satz stammt aus den AGB von Kabel Deutschland für deren Internet- und Telefonangebote. Schließt man nun einen Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten ab, scheint Kabel Deutschland wohl die Mindestvertragslaufzeit auch als Laufzeit zu betrachten und entsprechend keine monatlichen Kündigungen zuzulassen. Eine „unbestimmte Laufzeit“ eines Vertrages wird allerdings vom „normalen Kunden“ als ein Vertrag betrachtet, der auf unbestimmte Zeit läuft und kein festgelegtes Enddatum hat, was ja im Normalfall zutrifft.
Nach zahlreichen schlechten, negativen Erfahrungen mit Kabel Deutschland (Schrott-Technik, da antwortet die Gegenstelle einfach stundenlang nicht, Abzocke durch untergeschobene Auftragsbestätigungen und anschließendem fröhlichen Abbuchen trotz Widerspruch, falscher Versprechungen in den Kabel Deutschland-Läden etc.) hier also die nächste, gut versteckte Unverschämtheit des Ladens.
Ich frag mich sowieso die ganze Zeit, warum die überhaupt noch Kunden haben (wobei… wenn man nur schwer kündigen kann….) bzw. warum es immer noch Idioten gibt, die als Neukunden dorthin wechseln.
Ich bin jetzt am überlegen, was denn wohl die beste Möglichkeit wäre, aus dem Vertrag herauszukommen. Folgende „Ideen“ schwirren mir im Kopf herum:
- Umzug: die betroffene Person zieht zum Kündigungstermin aus; mglw. könnte es hier mit Sonderkündigungsrecht oder Kulanz klappen — wobei Kulanz bei dem Laden wohl eher nicht zu erwarten ist.
- Gericht: Interessant wäre die Frage, ob die AGB den Kunden benachteiligen, irreführend sind (für mich definitiv) bzw. überraschend dort auftauchen.
- Saugen: Eigentlich wollte ich schon immer mal die Google Ngram-Datasets haben… das wäre eigentlich eine gute Gelegenheit. Festplatte kaufen, einen Rechner/Notebook dort aufstellen und das Downloaden beginnen. Statt der Festplatte könnte man natürlich auch das Zeugs gleich wegwerfen, das wäre aber schade um den Strom.
Und dann gäbs da noch für den Fall, dass der Vertrag weiterläuft, den Trick mit der Überweisung auf Raten. Rechtlich problemlos machbar, für Kabel Deutschland aber wohl eine buchhalterische Herausforderung.
Auf jeden Fall bleibt das Fazit: Ich werde nie zu Kabel Deutschland gehen geschweige denn jemandem dazu raten, im Gegenteil.
Kabel Deutschland & T-Mobile
Von e7 am 20.08.2010, 12:40 in der Kategorie Kopfschüttelnd... mit den Tags mahnung ausfall t-mobile kabel deutschland. Kompletten Eintrag zeigen
Es wird immer schlimmer… Während das T-Mobile-Netz schon wieder nicht funktioniert (das wird in letzter Zeit ziemlich oft, es häuft sich), hat Kabel Deutschland einem Bekannten eine 1. Mahnung für einen längst gekündigten Tarif geschrieben…
Wenn man nicht alles selbst macht… schade, dass das beim Handynetz nicht geht.
Drei Dinge...
Von e7 am 01.11.2008, 22:33 in der Kategorie Niederschmetternde Erkenntnisse mit den Tags internet kabel deutschland inflation deutsche bahn mediencenter t-online. Kompletten Eintrag zeigen
Kurz noch drei Dinge notiert, die mir in der letzten Woche negativ aufgefallen sind:
1. T-Online-Mediencenter. Nach zahlreichen Anlaufschwierigkeiten (Fehlermeldungen über Fehlermeldungen seitens T-Online-Server) kann man nun seine Freigaben neu einrichten (etwas komplizierter und vor allem umständlicher und unbequemer als bisher) und sich über die „superschnellen“ Server freuen. Und, natürlich, typisch bei Redesigns eine völlig vermurkste Web 2.0-Oberfläche drauf gepappt, die zwar modern aussieht, aber vorne und hinten fehlerhaft ist, falsche Angaben zeigt (wusste gar nicht, dass ich so viele 0-Dateien-Verzeichnisse hab) und insgesamt einen Negativ-Award verdient hätte. Hier sieht man das typische Problem: Hauptsache was geändert, mit aller Gewalt innovativ sein wollen, aber nix vernünftiges auf die Beine stellen können.
2. Kabel Deutschland. Irgendwo müssen ja die günstigen Preise für's Internet herkommen. Eine gute Bekannte hat seit zwei Wochen einen Internetanschluss, und muss jeden Abend bangen. Manchmal funktioniert's überhaupt nicht, manchmal brechen alle Verbindungen ab. Mal tagsüber, mal abends. Die statische IP bringt einem da also gar nix — Server ist nicht drin. Und für alle anderen ist die eh nur hinderlich. Und nein, das liegt nicht irgendwo am A* der Welt, sondern in einem (eigentlich) gut ausgebauten Gebiet. Und das Problem existiert hausübergreifend.
3. Deutsche Bahn. Nachdem jetzt viele ICEs aus dem Verkehr gezogen wurden, muss der Rest natürlich mit irgendwelchen Bummelzügen abgedeckt werden. Also wird munter im Fahrplan zusammen gestrichen — mit dem tollen Effekt, dass das Bahnfahren teurer wird. Ob da Absicht dahinter steckt? Wenn eine Strecke (die einzige, die ich dank eines Bekannten recht gut kenne) dank neuem Fahrplanes statt rund 2 Stunden plötzlich rund 3 beansprucht und der Preis von 24,50 € auf 33 € steigt, könnte man da fast eine verdeckte Preiserhöhung vermuten.
Im echten Leben würde ich jetzt vor mich hinmurmeln: „Nur Idioten unterwegs…“ Allerdings sind wohl alle Probleme hier von BWLern initiiert (nennen wir sie beim Namen). Kosten sparen bzw. Preise rauftreiben.
Chat mit Jessica...
Von e7 am 25.09.2008, 18:22 in der Kategorie Das tägliche Leben mit den Tags kompetenz erfahrungen chat kabel deutschland support. Kompletten Eintrag zeigen
Folgendes Problem: Eine gute Bekannte (der Einfachkeit halber im nachfolgenden Chat mit „er“ bezeichnet) ist in eine eigene Wohnung gezogen und möchte nun Internet haben. Klar, Kabel Deutschland hat da ganz nette Angebote (es gibt auch nur Internet ohne Telefon, Digital-TV und sonstigen Mist, den die wöchentlich einschlagenden Briefe (meistens 2x „An die Bewohner…“ oder verschiedenen im Haus wohnenden Personen direkt adressiert) einem verkaufen wollen). Umso mehr wundert es mich, dass sogar für Live-Chat-Support Geld übrig bleibt, wo es doch so gut in die Papier-, Druck- und Logistikindustrie (und natürlich Läden ohne Kunden) investiert wird.
Wie auch immer — laut Website bekommt man für eine simple Internetflat über's Kabelnetz 35 € Provision, die ich mir (bzw. der Bekannten, die damit den Anschluss die ersten drei Monate finanziert) natürlich nicht unbedingt entgehen lassen will. Dummerweise ist im Online-Bestellformular nur eine Kundennummer vorgesehen, der die Provision auf der Rechnung gutgeschrieben wird — was mich dazu bringt, doch mal den Support anzuschreiben:
sv: freundschaftswerbung — ich bin kein kd-kunde, habe aber geworben, wo geb ich meien daten an? laut website kriegt die provision ja auch jemand anderes der kein kd-kunde ist…Sie sprechen nun mit Jessica X.
Der Name ist übrigens leicht gekürzt und abgeändert. Hier springt mir ein Passbild entgegen, dass in etwa das halbe Chatfenster einnimmt)
Jessica X.: Der geworbene Neukunde bestellt ganz einfach online sein Wunschprodukt und zwar über den Link in der Email, die er von Ihnen erhalten hat.sv: Achso… ich fülls für ihn gerade direkt aus online (er hat ja noch kein internet), d. h. ich muss das jetzt abbrechen und den umweg über email gehen?
Ja, das stellt mich natürlich vor eine kleine Herausforderung. Ich hab natürlich keinen Zugriff auf das E-Mail-Postfach der Bekannten, und sie bat mich telefonisch das auszufüllen.
Jessica X.: Oh ich sehe gerade, Sie sind bereits Kundesv: Nicht dass ich wüsste
Wie sie darauf kommt — keine Ahnung. An der IP kann's nicht liegen, da würde was anderes rauskommen.
Jessica X.: Wenn Sie kein Kunde sind und werben, dann schreiben Sie die Email.sv: also gehts nicht irgendwie anders? weil das über email etc. ist halt umständlich (er hat kein internet und wir haben nur telefoniert)
Jessica X.: Kleinen Moment, bitte.
Jessica X.: Mir ist keine Alternative bekannt, Sie können aber gerne diese Nummer anrufen und nachfragen:
Jessica X.:
01805 / 63 10 00Jessica X.: Wir sind hier auch nicht für Bestandskunden zuständig, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!
sv: ich bin kein bestandskunde
Jessica X.: Mir ist keine Alternative bekannt, Sie können aber gerne diese Nummer anrufen und nachfragen:
Dieser Satz kommt mir bekannt vor — eben, da war doch grad schon mal was?
sv: das sagten sie bereitsJessica X.: 01805 / 63 10 00
Da war doch gerade noch ein Zeilenumbruch? Ich lasse das Fenster noch ein bisschen offen, und nach ein paar Minuten scheint sich mein Verdacht zu bestätigen, dass um 18.00 Uhr wohl Schichtwechsel angesagt ist und alle laufenden Gespräche wohl beendet werden sollen:
Jessica X.: Wenn Sie keine weiteren Fragen haben, verabschiede ich mich jetzt von Ihnen, auf Wiedersehen!sv: nun ja, nachdem sie mir bei meiner frage nicht helfen können… cu
Jessica X.: Auf Wiedersehen!
Eine Sache muss man der guten Frau allerdings zu Gute halten: Sie hat nicht sonderlich viel versucht sich rauszureden — da hab ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Bestes Beispiel: Tele2-Stand, fragt mich „Was zahlen Sie denn für's Internet?“ und kommt bei meiner Auflistung von wegen „5 GB Mediencenter", „Hotspot-Flat“ etc. sichtlich ins Grübeln. Einem technisch völlig unbedarftem, fragend schauenden Begleiter meinerseits erklärt er dann noch, dass die Hotspot-Flat was mit dem Handy-Netz zu tun hat usw. Ich hab es dann damals sein gelassen, den Typen über seinen Irrtum aufzuklären — ich wollte einfach anderen ebenfalls die Chance geben, ein unvergleichliches Gespräch zu führen :)
15 Minuten später — mittlerweise nach 18.00 Uhr, und ich mitten im Schreiben des Blogeintrages. Ein Signalton ertönt aus den Lautsprechern, und ich lese die folgende Zeilen, die sicher nichts für emanzipierte Frau von heute sind:
Der Online-Berater hat den Dialog verlassen
Schreiben kann man nach wie vor :) Ich klicke also auf „Dialog beenden“ und werde von einer netten Javascript-Box gefragt, ob ich das wirklich tun will. Schade, dass man hier nicht mehr kommentieren kann, sonst hätte ich was von wegen „Ach ne, ich schau mal ob meine Beraterin wieder kommt…“ geschrieben. Warum hab ich das doofe Fenster nicht einfach gleich geschlossen? Als Belohnung für meine Mühe kommt jetzt nämlich ein Fragefeld mit „Wie bewerten Sie die Online-Beratung?“ und kann mich zwischen 4 Möglichkeiten entscheiden.
Die Adresse war übrigens https://realperson35.net/system/dialog.php?dialogid=xxxx3571xxxx&sid=122235xxxx&userid=3&orderid=xxxx (nur die ganzen Nummern sowie die Order-ID habe ich vorsorglich zensiert — aber interessant, dass letztere erst bei 8.000 und ein paar Zerquetschte steht *g*). Interessante Domain :)
Update: Nachdem ich mich jetzt durch die merkwürdige E-Mail-Empfehlen-Funktion gekämpft habe (war gut versteckt, lief auf einem Zanox-Server und das Formular sah hässlich aus — und es fehlten die Submit-Buttons (wtf) — wie soll das ein Normalsterblicher ohne Javascript-Kenntnisse und Bookmarklets schaffen?), hab ich den Link aufgerufen. Dummerweise steht im Formular wieder nix von Freundschaftswerbung, mal vom Feld mit der Kundennummer abgesehen. Logische Konsequenz: Der Chat. Ich schreibe also da massig Text rein, und was kommt? Eine Information, die man auch vorher hätte schrieben können (bzw. am Telefon kommt man auch in die Warteschleife, und vorhin hat's ja auch gedauert, bis ich meinen Gesprächspartner hatte):
Es tut uns Leid — Im Moment befinden sich alle Mitarbeiter im Chat-Dialog.Rufen Sie bei Fragen einfach unsere Bestellhotline unter 01805/ 73 10 001 an.
Unsere Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Anruf.
Keine Spur von meinem mühsam geschriebenen Text, keine Chance mit F5 das Formular noch mal abzusenden. Danke Kabel Deutschland, ihr habt eure Technik echt im Griff.
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