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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

Momentaner Fokus: Android/Java, CalDAV, Windows 7 benutzbar machen

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Raubkopierer leben besser...

Ich verwende jetzt erst wenige Wochen Windows 7, und trotz legaler Installation kommt schon das da:


Eingebundenes Bild

Angeblich kein Original; nach dem Klick auf „Jetzt Originalsoftware verwenden“ hat er allerdings wohl eine Aktivierung durchgeführt. Das geht ja schon mal gut los — hoffen wir mal, dass dieser Mist nicht öfter auftaucht. Das waren noch Zeiten, als man Windows nicht aktivieren musste (ich sags doch immer: Windows XP war die letzte brauchbare Version, da gings noch über Corporate Keys — ok, jetzt gehts über Bios-Emulation, aber dafür muss man kurz basteln).

Sony-Werbespot meets Urheberrecht

Bei YouTube gibt's einen Werbeacount von Sony. Hier, was beim Aufruf kommt (warum landen beim Kopieren eigentlich _alle_ Fehlermeldungen, die YouTube kennt, in der Zwischenablage?):

„Der offizielle BRAVIA Motionflow 200Hz-Werbespot von Sony mit Kaká“
This video contains content from Sony Music Entertainment. It is not available in your country.

Andererseits könnte man das auch fast als virale Werbung betrachten :)

Streisand-Effekt live: Duisburg

Willkommen zur nächsten Runde „Streisand-Effekt in der Praxis“ — diesmal die Stadt Dusiburg. Im Prinzip hat sie einem Blogger eine entsprechende Einstweilige Verfügung beschert, als Begründung muss das Urheberrecht herhalten.

Netzpolitik hat schon angedeutet, dass sie die Dokumente gerne haben würden und ansonsten gibt's ja auch noch Wikileaks. Ich bin mir sicher, dass die betreffenden Gutachten (bei denen der CDU-Bürgermeister nicht gut wegkommen soll) recht bald verfügbar sein werden…

via Netzpolitik

Musikindustrie und so...

Wer mal wieder was zum Lachen haben will: in Österreich ist's fast wie in Deutschland.

Es gibt Leute, die gerne zwischen Musikindustrie und „Raubkopierern“ vermitteln wollen, und die Musikindustrie (in diesem Fall „Fachverband der Film- und Musikindistrie“) hat nix besseres zu tun, als ihre alte Argumentationskette wieder hervorzukramen.

Mal abgesehen davon, dass Peter Sunde nicht rechtskräftig verurteilt ist (die Entscheidung der ersten Instanz wird ja sowieso häufiger in Luft aufgelöst) und man wieder das Verhältnis der Kreativwirtschaft zum Rechtsstaat beobachten kann, gibt's hier wieder einen genialen Satz, in dem der rechtsfreie Raum mit Kinderpornos und Nazis erwähnt wird:

3) Es gibt keinen Grund, im Internet einen rechtsfreien Raum zu sehen. Bei Themen, wie die Beschränkung von Kinderpornografie oder rassistischem Material , ist das auch weitestgehend gesellschaftlicher Konsens. Beim Schutz von immateriellen Eigentumsrechten ist dieser Konsens halt leider nicht so.

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