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»Wenn ich einmal alt bin, werde ich nur nörgeln — das wird ein Spaß!«

Tipps und Tricks, aber auch Kritik - breit gefächert von Technik bis hin zum Design, manchmal (oder immer öfter) auch Politik.

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PCWelt: Qualitätsjournalismus

Es gab Zeiten, da stand in der PC-Welt noch einigermaßen nützliches Zeugs drin. Mittlerweilen scheint auch dort der Trend Richtung Computer Blöd zu gehen.

Wer sich mal den Inhalt der aktuellen Ausgabe ansieht (immerhin schon 1/2009), liest unter anderem etwas von „50 gefährliche Websites“. Dankenswerterweise findet man im Netz bereits Scans der Zeitschrift.

Während die komplett ausgeschriebenen URLs für eine Suche über binary-Newsgroups oder MP3-Downloads wohl eher in der rechtlichen Grauzone anzusiedeln sind, fragt man sich bei den anderen Beiträgen durchaus, was daran gefährlich sein soll.

Gulli an sich dürfte — zumindest wenn man keiner Werbung folgt — wohl nicht so gefährlich sein; warum allerdings BugMeNot vier Ausrufezeichen für „Infektionsrisiko“ bekommen hat, wissen wohl nur die Autoren selbst.

Aber gerade wegen der zahlreichen sauber aufgelisteten illegalen Downloadquellen dürfte das Heftchen wohl gut verkauft werden.

Elektronisches Display in herkömmlicher Zeitschrift

Das US-Magazin Esquire scheint es auf Modernität anzulegen: Sie möchten ihre Jubiläumsausgabe mit einem elektronsichen Display versehen. Ziel der ganzen Aktion: Die Zeitschrift soll im Regal stehen und den Satz „the 21st Century Begins Now“ blinkend anzeigen. Jawohl, blinkend. Alle, die sich in den letzten Jahren über die zunehmende Seltenheit von <blink> gefreut haben, dürfen sich nun auf aggressive Werbung in den Läden einstellen, sollte das zur neuen Mode werden.

Den Werbeagenturen dürfte es gefallen, haben sie doch was neues, was sie ihren gut zahlenden Kunden andrehen können, und vermutlich wird es ähnlich wie <blink> in den 90ern die BWLer in Scharen anlocken. Andererseits ist es glücklicherweise bis heute nicht üblich, dass Printprodukte Töne von sich geben, wenn man mal von verschiedenen Glückwunschkarten absieht. Hoffen wir, dass der Markt dafür nicht groß genug ist (man stelle sich nur mal einen Zeitschriftenladen mit dem Playboy neben Auto- und Gamerzeitschriften vor).

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